„Aurore“ (2017)

Kurzfilm / Frankreich / Fiktion / 2017

Filmkritik: Der ungewöhnliche Kurzfilm “Aurore” fiel im Internationalen Wettbewerb auf dem 30. Filmfest Dresden durch seine unerwartete Mischung aus Fantasie und Coming-of-Age-Geschichte auf.

Die 16-jährige Aurore (Manon Valentin) entdeckt die Liebe und das Leben für sich. Dabei wird ihr bewusst, dass für sie Körperlichkeit eine andere Dimension besitzt.  

Der 17-minütige Kurzfilm aus Frankreich von dem Regisseur und Drehbuchschreiber Mael Le Mée überraschte mit einer Geschichte, die nicht davor scheut eine klassische Coming-of-Age-Geschichte mit ungewöhnlichen Genreelementen zu kombinieren. Diese sind unerwartet und steigern die Spannung und lassen den Verlauf der Geschichte ungewiss werden. Hinzu kommt eine solide Ausgestaltung mit der passenden Hauptdarstellerin Manon Valentin. Manon Valentin schafft es, die Nuancen der Persönlichkeit Aurores auch mit einem Hauch Bedrohung wunderbar einzufangen. Am Ende des Films sind zwar nicht alle Fragen geklärt, aber der Kurzfilm “Aurore” bleibt mit einem starken Eindruck und einer sonderbaren Stimmung im Gedächtnis.

Bewertung: 8/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

  • 30. Filmfest Dresden 2018 – Katalog (Wettbewerb ‘Internationaler Wettbewerb’)

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