„Tenn meg på“ (2017)

Kurzfilm / Norwegen / Fiktion / 2017

Filmkritik: Der norwegische Kurzfilm „Tenn meg på“ (ET: „Light me up“) lief im Internationalen Wettbewerb des 31. Filmfest Dresden. Die Regisseurin Rebecca Wirkola Kjellmann konnte dabei die Zuschauer mit ihrer leichtfüßigen Coming-of-Age-Geschichte überzeugen.

Sonja (Loulou Olivia Rostad Lunder) und Kine (Martine Hammerstad) erleben zusammen ihre Pubertät. Eines nachts sind sie allein zu Hause, werden sich ihres Körpers bewusst und ergründen Unterschiede.

Mit einem Gespür für das Mädchensein und Erwachsenwerden erzählt die norwegische Regisseurin Rebecca Wirkola Kjellmann (*1991) die Geschichte ihrer beiden Protagonistinnen. Zusammen mit Christopher Storvand Stensli hat sie das Drehbuch zu ihrem zweiten Kurzfilm (nach „Bare vi“ (2014)) geschrieben. Sie bleibt dabei nahe an der Realität und gibt den beiden, wunderbar gespielt von Loulou Olivia Rostad Lunder und Martine Hammerstad, viel Freiraum zum Atmen. So schmiegt sich die Inszenierung an die beiden Figuren an. Der Film überzeugt im Gesamten mit seinem Stil, seiner leichtfüßigen und realistischen Art und macht Erwachsenwerden greifbar, auch wenn die eigene Zeit schon länger zurückliegt.

Fazit: „Light me up“ ist ein norwegischer, 13-minütiger Kurzfilm, der mit einem weiblichen Blick die Geschichte der beiden jungen Mädchen erzählt, die an der Schwelle zur Pubertät stehen. Souverän und realistisch, aber auch leichtfüßig und malerisch bringt Rebecca Wirkola Kjellmann die Geschichte nah und wird von zwei Jungdarstellerinnen unterstützt, so dass ein überzeugender Coming-of-Age-Film entstand.  

Bewertung: 7,5/10

Überzeuge Dich selbst vom Kurzfilm „Tenn meg på“:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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