„TRi“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2019

Filmkritik: Der 3D-Animationsfilm „TRi“ von Michael Dämmig, gesehen im Kinderblock auf dem 32. Filmfest Dresden, ist ein gut umgesetzter Kurzfilm mit einer schönen Botschaft und vor allem ansprechenden Animationen. 

Ein Wesen angelt seit geraumer Zeit Tetraeder aus einer Grube und erwischt doch nie den, welchen er solange begehrt. Doch irgendwann macht es eine Entdeckung.

Für sein Studium an der Ifs International Film School Köln ersann der Filmemacher und Animationskünstler Michael Dämmig (*1996) die Geschichte um das angelnde Wesen. Dabei entwickelte sich ein Anfangsbild zu einer Geschichte und wurde mit einer schönen Botschaft, vor allem für junge Zuschauer, abgerundet. Der nur dreiminütige Kurzfilm besticht dabei nicht nur mit einer klaren, einfachen Geschichte, sondern vor allem mit seinen gelungenen 3D-Animationen. Die Vorliebe für Pixarfilme und das Spiel mit Farben sieht man dem Kurzfilm an, der damit den ZuschauerInnen Freude bereitet. Im Gesamten schuf Michael Dämmig ein sehenswertes Kleinod, welches nicht nur junge ZuschauerInnen begeistern kann.

Fazit: Der deutsche Kurzfilm „TRi“ aus der Hand von Michael Dämmig ist ein gelungener 3D-Animationsfilm, der eine wohltuende Botschaft und dazu stimmige Bilder parat hält. Dabei nutzt er gekonnt das Medium aus, spielt mit den Farben und macht so neugierig auf weitere Projekte.  

Bewertung: 7/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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