„Paris is here“ (2020)

Kurzfilm / Französisch Guayana / Fiktion / 2020

Filmkritik: Die Coming-of-Age-Geschichte „Paris is here“ (OT: „Ici c’est Paris“) von Léa Magnien und Quentin Chantrel, gesehen im ‚Jugend‘-Programm des 33. Filmfest Dresden, ist das Portrait eines schüchternen, jungen Mann. 


Georges (Amine Slimani) ist ein introvertierter Teeanger, der durch Gisèle (Emanuella Laloi), in welche er verknallt ist, aus sich herausgehen muss. Während sie davon träumt nach Paris zu gehen, mag er sein Leben in Französisch-Guayana.

Emanuelle Laloi und Amine Slimani

Im ‚Jugend‘-Programm des 33. Filmfest Dresden befinden sich natürlich immer wieder gelungene Coming-of-Age-Geschichten, so auch „Paris is here“ der beiden französischen FilmemacherInnen Léa Magnien und Quentin Chantrel, welche mit großem Einfühlungsvermögen von Wünsche und Sehnsüchten von jungen Menschen erzählen. Dabei steht der schüchterne Georges, wunderbar verträumt gespielt von Amine Slimani, im Vordergrund der Geschichte. Durch seine Augen erfahren wir seine Welt. Aber vor allem ruht sein Blick auf der jungen Gisèle, die nichts mehr möchte als nach Paris. Die französische Hauptstadt ist der perfekte Sehnsuchtsort, aber wie bereits der Titel schon betont, lässt sich das Glück auch direkt vor Ort finden. Authentisch nah inszeniert und vor allem wunderbar gespielt, folgt man Georges gerne auf seinen Weg, in dem er immer weiter zu sich selbst findet. 

Fazit: „Paris is here“ ist eine einfühlsame Geschichte über die Jugend und ihre Träume. Dabei begleiten wir in ruhigen Aufnahmen und mit einem warmen Sommergefühl den Helden der Geschichte und sind mit Herz dabei wenn er mehr und mehr aus sich heraus geht.

Bewertung: 7,5/10

Trailer zum Kurzfilm „Paris is here“:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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