„Hard Way: The Action Musical“ (2017)

Doreen Kaltenecker

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2017

Filmkritik: Der ungewöhnliche deutsche Genre-Kurzfilm „Hard Way: The Action Musical“ von Daniel Vogelmann lief nicht nur auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 und erhielt dort eine lobende Erwähnung, sondern hat es mit seiner ungewöhnlichen Geschichte auch an die Cote d’Azur nach Cannes geschafft.

Der Kurzfilm erzählt die Geschichte von Jake (Oliver Tompsett), der mit seinem SWAT-Team auf dem Weg ist, den gefährlichen Terroristen ‚The Mother‘ auszuschalten. Für Jake ist es aber auch eine persönliche Rache-Mission, da ‚The Mother‘ Jakes besten Freund und Partner Zach (Charlie Anson) vor seinen Augen ermordet hat.

Die Geschichte ist eine klassische Actionstory mit all den typischen Versatzstücken und Klischees. Dabei kann der Verlauf der gesamten Geschichte vom Publikum vorausgeahnt werden. Doch das Ungewöhnliche und Faszinierende an dem Kurzfilm ist die Adaption als ein Musical. Was auch zeigt, dass der Regisseur Daniel Vogelmann und sein Team das Genre selbst nicht zu ernst nehmen. Dabei ist das Singen und Tanzen nicht nur Teil der Inszenierung, wie es in diesem Genre üblich ist, sondern es ist Bestandteil dieser Welt. So darf beispielsweise keine Gewalt verübt werden, wenn der Gegenspieler gerade performt. Solche Elemente machen den Kurzfilm sehr unterhaltsam. Im Gesamten ist „Hard Way – The Action Musical“ handwerklich stimmig umgesetzt und verspielt inszeniert. Dabei bestechen die Gesangseinlagen, stimmige Choreographien und das richtige Maß an Spaß an dem Spiel mit Klischees gleichermaßen und sorgen für gelungene Unterhaltung.

Bewertung: 4/5

Den Kurzfilm „Hard Way – The Action Musical“ hier anschauen:

geschrieben von Doreen Matthei

3 Gedanken zu “„Hard Way: The Action Musical“ (2017)

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