“Fremde” (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2016

© Jonathan Behr

Filmkritik: Der Regisseur Jonathan Behr und sein Filmteam transportieren in ihrem Kurzfilm “Fremde” eine realitätsnahe, aktuelle Geschichte durch das Genre des Horrorfilms und das gelingt ihnen mit großer Bravour.

Farah (Bercem Kocaman) hat jede Nacht schreckliche Angst vor dem großen Unbekannten, von dem alle ihre Schulfreunde reden. Ihre Schwester Alima (Solmaz Sajadieh) versucht sie zu beruhigen. Doch eines Nachts werden all ihr Ängste wahr und die beiden Schwestern versuchen sich zu verstecken.

Die Geschichte aus der Feder von Jonathan Behr ist clever erzählt. Mit stilechten filmischen Mitteln und Kniffen aus dem Horrorgenre baut der Kurzfilm eine gute Spannung auf, die er bis zur finalen Auflösung halten kann. Das Ende kommt überraschend und wandelt die Geschichte in ein Drama um. Gerade dieser Bruch macht den Film so gelungen. Neben der sehr guten handwerklichen Arbeit, kann der Film auch mit seinen beiden Jungdarstellerinnen bestechen, welche die Ängste ihrer Figuren überzeugend transportieren. Im Gesamten ist der 16-minütige Kurzfilm von Jonathan Behr großes, überraschendes, deutsches Genrekino, das den richtigen Ton trifft.

Bewertung: 8/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle:

  • Genrenale5 – Programmheft

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