„Mobile“ (2010)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2010

Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Mobile“ von Verena Fels (gesehen auf der ‚Short of the Week‘-Plattform) macht auf spielerische und amüsante Weise den Wert von Freundschaft deutlich.

An einem Mobile hängt die dicke Kuh ganz allein auf einer Seite. Als sie die kleine freundliche Maus auf der anderen Seite entdeckt, will sie unbedingt zu ihr.

Auf dem Stand damaliger 3D-Technik schuf die Regisseurin und Animationskünstlerin Verena Fels (*1980) nach einem eigenen Drehbuch eine süße Geschichte von einer einsamen Kuh. Auf der anderen Seite haben sich unter anderem Schweine, Hühner und Schafe mit ihrer Situation arrangiert. Doch als die Kuh beschließt die Verteilung zu verändern, kommt Schwung ins Mobile und es wird chaotisch. Das Ganze wird passend von der Musik von Stefan Hiss unterlegt. So ist die Botschaft ganz klar und dient als Ausgangspunkt für ein buntes Wirrwarr und der Präsentation der Fähigkeiten der Filmemacherin Fels. Das funktioniert gut und unterhält so stimmig Kinder wie Erwachsene. 

Fazit: Der Animationsfilm „Mobile“, der immer mal wieder auf Festivals läuft, wie den Bamberger Kurzfilmtagen 2020, amüsiert mit seinem bunten Chaos an einem Mobile, überzeugt mit den 3D-Animationen und vermittelt so seine Botschaft unterhaltsam an Groß und Klein.

Bewertung: 6/10

Der Kurzfilm „Mobile“ könnt hier schauen:

Es gibt zu dem Kurzfilm auch ein entsprechendes Spiel und ein Kinderbuch

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

  • Website der App, des Kurzfilms und des Kinderbuchs „Mobile
  • Jason Sondhi, ‚Mobile by Verena Fels‘, shortoftheweek.com, 2017 
  • Eintrag der Regisseurin Verena Fels beim Studio Filmbilder
  • Eintrag des Kurzfilms „Mobile“ bei der Deutschen Film und Medienbewertung
  • Eintrag des Kurzfilms „Mobile“ im Portal Kurz & Gut

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