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Kurzfilm / Schweden / Animation / 2014
Filmkritik: Der Animadok „German Shepherd“, den man auf der Plattform ‚Short of the Week‘ sehen kann, erzählt in Animationen und mit einem Voice-Over von dem Trauma einer Vergangenheit und wie dies das tägliche Leben beeinflussen kann.
David Paul wuchs wohlbehütet in Amerika auf. Doch die Vergangenheit seiner Mutter, einer emmigrierten Überlebenden des Holocausts weckt bei ihm eine ständige Angst vor dem ‚Nazi-Ding‘.
Der Sohn jüdischer Eltern, welche nach Amerika geflüchtet sind, berichtet im Off-Kommentar von seinen Ängsten, welche sich ganz natürlich von seinen Eltern auf ihn, David Paul, übertragen haben. In dem 10-minütigen Kurzfilm behandelt er Themen wie das Vergeben von Schuld und das Loslassen von Ängsten. Der Künstler Nils Bergendal schuf dafür die passenden Animationen und so entstand ein eindringlicher Animadok, der im Erscheinungsjahr 2014 viele Auszeichnungen erhielt und u.a. auch dem 57. DOK Leipzig zu sehen war.
Fazit: „German Shepherd“ ist ein animierter Dokumentarfilm aus der Hand von Nils Bergendal und erzählt aus der Perspektive einer neuen Generation von Vergebung, Schuld und Ängsten. Untermalt mit stimmigen Animationen ist der Kurzfilm eine Empfehlung.
Bewertung: 7/10
Schau Dir den Kurzfilm „German Shepherd“ hier an:
geschrieben von Doreen Matthei
Quellen:
- Rob Munday, ‚German Shepherd by Nils Bergendal‘, shortoftheweek.com, 2016
- Eintrag des Kurzfilms „German Shepherd“ auf der Website des Künstlers Nils Bergendal
- Amid Amidi, ‚‚German Shepherd‘ by Nils Bergendal‘, cartoonbrew.com, 2016