“Amo” (2016)

Kurzfilm / Spanien / Fiktion / 2016

Filmkritik: Der spanische Science-Fiction-Film “Amo” gehörte zu den Lieblingen des Shock Blocks auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017, auf der er seine Deutschlandpremiere feierte. Der Kurzfilm besticht dabei mit großem handwerklichen Geschick als ein spannender Zukunftsthriller.

Ein Androiden-Programmierer (Salvador Roman) lebt abgeschieden von der Welt und bastelt an seinen Kreationen. Dabei sind seine Tage mit Arbeit gefüllt. Nur seine Hausangestellte Mia (Mireia Oriol) ist nicht nur eine Hilfe, sondern bringt Leben und Freude ins Haus. Doch irgendwas stimmt mit seiner neuesten Schöpfung nicht.

Der Kurzfilm “Amo” ist die erste Arbeit des spanischen Filmemachers Alex Gargot als Regisseur, Drehbuchschreiber und Filmeditor. Er liefert mit seiner fesselnden Geschichte, dem überzeugenden und handwerklich gut gemachten Look einen Science-Fiction-Film ab, der unter die Haut geht. Ungewiss, wo die Reise hingeht, begleitet der Zuschauer seine Protagonisten und lässt sich in eine mögliche nahe Zukunft entführen. Dort werden nicht nur die Personen des Films, sondern auch das Publikum mit moralischen Fragen und daraus resultierenden Entscheidungen konfrontiert. Dies macht den Kurzfilm “Amo” mit seinem 18 Minuten zu einem spannenden Genrestück, das genügend Geschichte für einen Langfilm bieten würde.

Bewertung: 8/10

Der Trailer zum Kurzfilm:

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle: 18. Landshuter Kurzfilmfest – Katalog

2 Gedanken zu ““Amo” (2016)

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