„The Blue Door“ (2018)

Kurzfilm / UK / Fiktion / 2018

Filmkritik: In dem Kurzfilm „The Blue Door“ von Paul Taylor, gesehen auf dem 20. Landshuter Kurzfilmfestival in der ‚Shock Block‘-Reihe, jagt eine scheinbar einfache Tür dem Zuschauer einen großen Schauer über den Rücken. 

Eine Pflegerin (Gemma Whelan) kümmert sich um eine ältere Frau, welche in ihrem großen Haus ganz allein lebt. Während sie ihrer Arbeit nachgeht, fällt ihr auf einmal eine blaue Tür auf, welche vorher nicht da war.

Nach einem Drehbuch von Ben Clark und Megan Pugh schuf der Regisseur Paul Taylor mit seinem zweiten Kurzfilm „The Blue Door“ einen spannungsgeladenen Horror Short, der nicht viel mehr braucht, als eine souveräne schauspielerische Leistung und eine unheimliche Tür. Die Atmosphäre in diesem Haus, was geprägt ist von dem Leid der pflegebedürftigen Frau, ist zum Schneiden dick. Schon in den ersten Minuten, in denen noch nichts Unheimliches passiert, wird eine enorme Intensität geschaffen, die bis zum Höhepunkt anhält. Das verdankt der Kurzfilm

Gemma Whelan

neben seiner gelungenen Inszenierung, seiner mysteriösen, okkulten Hintergrund-Geschichte auch der Hauptdarstellerin Gemma Whelan, welche man u.a. aus der Serie „Game of Thrones“ (2012-2019) kennt. Dieses Zusammenspiel macht aus „The Blue Door“ einen wunderbaren Kurzfilm, der in einer Langfassung sein Potential vermutlich noch weiter ausschöpfen könnte.

Fazit: Der britische Horror Short „The Blue Door“ von Paul Taylor weiß mit seiner dichten Atmosphäre, der guten Darstellerwahl und mit wenigen Horror-Elementen die Zuschauer zu erschrecken und bestens zu unterhalten.   

Bewertung: 7,5/10

Überzeugt euch selbst – hier geht es zum Kurzfilm „The Blue Door“:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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