“Criminal Activities” (2015)

© Tiberius Film GmbH

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Filmkritik: Der amerikanische Schauspieler Jackie Earle Haley machte in den 70er Jahren mit Filmen wie “Die Bären sind los” (1976) als Kinderstar Karriere. Danach verschwand er für lange Zeit von der Leinwand und tauchte im neuen Jahrtausend in vielen Nebenrollen wie in “Little Children” (2006) und “Shutter Island” (2010) wieder auf. Zudem gelangte er in Fan-Kreisen noch zu einer gewissen Bekanntheit durch seine Hauptrollen als Rorschach in “Watchmen: Die Wächter” (2009) und als Freddy Krueger in der Neuverfilmung von “A Nightmare on Elm Street” (2010). Mit dem Film “Criminal Activities” (OT: “Criminal Activities, US, ”2015) erfüllt er sich nun einen Traum, den er seit Kindheitstagen hegt: Einmal selbst Regie zu führen.

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“Sex & Crime” (2015)

Sex and CrimeFilmkritik: Genrefilme haben es in Deutschland nicht leicht. Eine schwarze Komödie à la “Very Bad Things” (1998) auf deutschem Boden verwirklicht und ins Kino zu bekommen, stellt die Filmemacher garantiert vor viele Probleme. Der Film “Sex & Crime” (DE, 2015) hat es vor allem wegen seiner bekannten Besetzung nun geschafft und kann dabei gute, wenn auch etwas überdrehte Unterhaltung liefern.

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“Point Break” (2015)

 © 2015 Concorde Filmverleih GmbH

© 2015 Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Der Actionfilm “Gefährliche Brandung” (Originaltitel: „Point Break“) kam 1991 in die Kinos. Es war die vierte Regiearbeit der Regisseurin Kathryn Bigelow (*1951), welche mittlerweile Weltruhm durch Filme wie “Tödliches Kommando – The Hurt Locker” (2008) und “Zero Dark Thirty” (2012) erlangte. Der mit prominenten Darstellern (Keanu Reeves und Patrick Swayze) besetzte Film “Gefährliche Brandung” gehört zum Standard-Repertoire der Actionfilme und kann auch heutzutage noch überzeugen. So erscheint die Neuverfilmung – “Point Break” (OT: “Point Break”, US, 2015) – auf den ersten und leider auch auf den zweiten Blick überflüssig.

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“Legend” (2015)

 © StudioCanal

© StudioCanal

Filmkritik: Der britische Schauspieler Tom Hardy (*1977) wurde durch den allseits beliebten Blockbuster “Inception” (2010) international bekannt. Seitdem bekam er in Filmen wie “Dame, König, As, Spion” (2011), “The Dark Knight Rises” (2012), “No Turning Back” (2013) und “Mad Max: Fury Road” (2015) die Möglichkeit, sein Schauspieltalent zur Schau zu stellen. Ihm gelingt es, die komplette Bandbreite an Emotionen glaubhaft rüberzubringen. So kann er in den Rollen als Wilder, Verzweifelter, Charmeur oder Psychopath überzeugen. Der britische Film “Legend” (OT: “Legend”, GB, 2015), in dem Tom Hardy die beiden sehr unterschiedlichen Brüder Ronnie und Reggie Kray verkörpert, scheint die logische Konsequenz aus seinem abwechslungsreichen Spiel zu sein.

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“James Bond 007 – Spectre” (2015)

© 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

© 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

Filmkritik: James Bond ist zum 24. Mal auf der Leinwand. Seit 1954 wird die berühmteste Romanfigur des Briten Ian Fleming filmisch in Szene gesetzt. Seitdem verkörperten Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und nun zum vierten Mal Daniel Craig den charismatischen Agenten. Die bisherigen Filme mit Craig waren teilweise sehr gut, wie der spannende “Casino Royale” (2006) und emotinalere “Skyfall” (2012), doch konnte der dritte Film im Bunde – “Ein Quantum Trost” (2008) – überhaupt nicht überzeugen. Leider kann auch “James Bond 007 – Spectre” (OT: “Spectre”, GB/US, 2015), der neueste Film, die Erwartungen nicht erfüllen, denn er schafft es nicht, den Zuschauer über den gesamten Zeitraum zu fesseln.

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“Crimson Peak” (2015)

© Universal Pictures

© Universal Pictures

Filmkritik: Der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro (*1964) machte sich einen Namen durch den Film “Pans Labyrinth” (2006), welcher gekonnt Märchen mit realitätsnahen Ereignissen verband. Seine Blockbuster-Filme wie “Hellboy” (2004) und “Pacific Rim” (2013) trugen ebenfalls zu seinem Ruhm bei. Auch sein neuestes Werk, “Crimson Peak” (OT: “Crimson Peak”, AT: “Haunted Peak”, US, 2015), schien ein Schauermärchen höchster Güte zu werden, doch leider verließ er sich hierbei mehr auf die Optik als auf die Geschichte.

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“Regression” (2015)

© Metropolitan FilmExport

© Metropolitan FilmExport

Filmkritik: In den 90er Jahren in Amerika gab es viele Gerüchte über Satanistenzirkel und Teufelsbeschwörungen. Doch konnten diese nie real nachgewiesen werden. Auf Grundlage dieser Vorkommnisse entstand der Film “Regression” (OT: “Regression”, CA/ES/US, 2015), der jetzt aktuell in den Kinos zu sehen ist.

Der engagierte Detektiv Bruce Kenner (Ethan Hawke) bekommt den Fall der 17-jährigen Angela Grey (Emma Watson) zugeteilt. Anfänglich stellt es sich als ein klarer Fall von Kindesmisshandlung dar, doch seltsam erscheinen die Erinnerungslücken des Vaters (David Dencik). Angela scheint außerdem Angst zu haben, die ganze Wahrheit zu erzählen. Immer stärker häufen sich die Indizien, dass mehrere Personen und ein Teufelskult dahinterstecken.

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“The Visit” (2015)

© Universal Pictures

© Universal Pictures

Filmkritik: Der in Indien geborene amerikanische Regisseur M. Night Shyamalan (*1970) ist bekannt geworden mit Filmen, die eine überraschende Wendung beinhalten. Sein größter Erfolg war der Film “The Sixth Sense” (1999). Danach folgten Produktionen wie “Signs – Zeichen” (2002), “The Village – Das Dorf” (2004) und “The Happening” (2008), die mal mehr, mal weniger gut beim Publikum ankamen. Sein neuester Film “The Visit” (OT: “The Visit”, US, 2015) weckt mit dem gelungenen Trailer wieder die Neugierde des Publikums. Man fragt sich, was wohl die überraschende Wendung in diesem Film sein wird.

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