Ausstellungsbericht: Die Dauerausstellung des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt am Main beschäftigt sich auf zwei Ebenen mit dem Filmischen Sehen und Erzählen.
Ausstellung
Ausstellung: “Die Kunst von Aardman” (Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main)
12. Juni bis 30. Oktober 2016 – VERLÄNGERT BIS 29. Januar 2017
Ausstellungsbericht: Seit Sommer 2016 findet im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main die Sonderausstellung “Die Kunst von Aardman – Wallace & Gromit, Shaun das Schaf & Co” statt. Die Aardman Studios sind einem breiten Spektrum der Zuschauer durch ihre liebenswerten Knetfiguren Wallace und seinem Hund Gromit und vor allem durch Shaun das Schaf und seine Kumpanen bekannt. Unter ihrer Leitungen entstanden verschiedene Lang- und Kurzfilme sowie die Serie über Shaun das Schaf (siehe Filmografie unten).
Ausstellung: “Die Fotografie und die Dinge”
14. September bis 22. Januar 2017 (verlängert) in der Dauerstellung “Weltsicht und Wissen um 1600” des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Ausstellungsbericht: Wenn man sich weit ins Residenzschloss hinein wagt, dabei die Türkische Kammer passiert, gelangt man zur Dauerausstellung “Weltsicht und Wissen um 1600”. In dieser wurde ein Raum für die kleine Sonderausstellung “Die Fotografie und die Dinge” bereitgestellt. Diese steht im direkten Zusammenhang zur umgebenden Dauerausstellung, in der historische Artefakte der Kunstkammern vereint wurden.
Ausstellung “Von Schönheit und Größe”
“Von Schönheit und Größe” Römische Portraits und ihre barocke Aneignung
Eine Ausstellung der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Mosaiksaal des Albertinums 22.07.2016-06.11.2016
Ausstellungsbericht: Die kleine Sonderausstellung im Mosaiksaal des Albertinums zeigt auf zwei Ebenen römische Portraitbüsten und ihre barocken Ausformungen. Die Auswahl stammt aus dem großen Fundus der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die exemplarischen Ausstellungsstücke bestanden auf der einen Seite aus römischen Werken und auf der anderen Seite aus barocken Büsten und Büstenerweiterungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, welche von August dem Starken selbst für die kurfürstlich-königliche Sammlung ausgewählt wurden.
Böcklin-Wetter

Arnold Böcklin: Frühlingsreigen, 1881
Lasst uns mal übers Wetter reden. Ist es nicht gerade postkartenmäßig? Der Himmel blitzeblau, die Natur saftig grün. „Böcklin“ denke ich, bevor ich es richtig merke. Bestätigung erfolgt nach bewusstem Nachdenken: Arnold Böcklin malte den „Frühlingsreigen“. Ein Bild in Grün und Blau, und obwohl es seine hundert Jahre auf dem Buckel hat, ist dieser Tag genau das. So muss Kunst sein.
Übrigens: Bekannt ist Böcklin eigentlich für Morbides. Sein Verkaufsschlager heißt „Die Toteninsel“, von der er fünf Versionen an den Mann brachte.
Geschrieben von Katrin Mai
Gestatten, Kästner!

@riesa efau
Ausstellungsbericht: Ausgerecht in die Stammstadt des Erich-Kästner-Museums kam das Literaturhaus München mit seiner Sonderschau über: Erich Kästner. Die hat durchaus ihre Berechtigung und kann noch bis zum 10.07. in der Motorenhalle des Dresdner riesa efau besichtigt werden.
Die Motorenhalle, das ist ein einziger weitläufiger Raum, der sonst Platz für Ausstellungen von junger Kunst zu bestimmten Themen bietet. Auch bei Erich Kästner hat sich zwischen die Schaukästen mit originalem Besitz des Meisters (Kästners Brille! Schreibmaschine! Regenschirm und Aktentasche!) die Kunst eingeschlichen. Da gibt es Videos mit ähnlicher Thematik und einige Gemälde und Grafiken. Nicht immer erschließt sich der Zusammenhang zu Kästners Werk. Der Audioguide, den es dazu gibt, weiß über die Kunst auch nichts zu sagen. Da muss sich jeder selbst Gedanken machen. Oder, was durch die Fülle an Informationen und die begrenzte Aufnahmefähigkeit des Besuchers wahrscheinlicher ist, er geht einfach weiter.
Best Actress (2016, Berlin)
Ausstellungsbericht: Seit Anfang Dezember letzten Jahres bis einschließlich zum 1. Mai 2016 wird im Museum für Film und Fernsehen in Berlin die Ausstellung Best Actress gezeigt. Die Sonderausstellung erstreckt sich dabei über zwei Etagen und stellt chronologisch die Gewinnerinnen der Oscar-Trophäe für die Beste Schauspielerin vor. Seitdem im Jahr 1929 der Oscar ins Leben gerufen wurde, gibt es einen Preis für die beste Hauptdarstellerin. Bis heute wurden 73 Schauspielerinnen (die diesjährige Gewinnerin Brie Larson nicht mit eingerechnet) ausgezeichnet. Dabei kam es vor, dass manche Darstellerinnen über die Jahre mehrere Oscars erhielten.
Sonderschau „25 Jahre Städtische Kunstsammlung Freital“

Kurzsichtiger Blick in den weitläufigen Saal der Dauerausstellung, auf die Dix-Bilder @Schloss Burgk Freital
Ausstellungsbericht: „Auch das gibt`s“, heißt es im Schloss Burgk. Damit mag auch der stille, in sich gekehrte Kulturgenuss gemeint sein, den Freital dem letztjährigen Wutgeschrei der Flüchtlingsfeinde entgegensetzt. Eigentlich aber verweist der Name darauf, dass die gezeigten Stücke normalerweise im Depot lagern. Also unbedingt anschauen?
Für vier Euro erhält man nicht nur Eintritt in die Sonderschau, sondern auch in die ständige Ausstellung plus Schlossmuseum. Dieses hält für den geneigten Besucher Einblicke in das Bergwerkswesen bereit sowie die Geschichte der einstigen Schlossbesitzer, der Familie Dathe von Burgk. Das ist insgesamt eine Menge für wenig Geld. Wie gut kann dann die Qualität der gezeigten Bilder sein?
“The World of Tim Burton” (Max Ernst Museum, Brühl)
Ausstellungsbericht: Vom 16. August 2015 bis zum 03. Januar 2016 fand im Max Ernst Museum in Brühl (NRW) eine Ausstellung über das bildnerische Werk des Regisseurs, Animateurs und Drehbuchschreibers Tim Burton statt.
Der 1958 in Burbank (Kalifornien) geborene Timothy „Tim“ William Burton begann schon in seiner Kindheit mit dem Zeichnen und drehte mit 13 Jahren seinen ersten Kurzfilm mit dem Titel “The Island of Doctor Agor“. Durch ein Stipendium der Disney-Studios war es ihm möglich, Trickfilmkunst zu studieren. Danach war er als Zeichner in den Animationsstudios von Walt Disney tätig. In dieser Zeit entwickelte er auch einige Ideen für Filme, die aber nie realisiert wurden. 1988 gelang ihm mit “Beetlejuice” sein Durchbruch und machte ihn als Regisseur und Drehbuchschreiber weltberühmt. Mittlerweile besitzt er eine riesige Fangemeinde und hat einen ganz eigenen Stil geprägt, den man stets ohne Zweifel erkennt.
„The Botticelli Renaissance“ in der Gemäldegalerie Berlin

Sandro Botticelli: Frauenprofil, bekannt als Simonetta Vespucci. Quelle: Gemäldegalerie. Staatliche Museen zu Berlin
Ausstellungsbericht: Berlin widmet dem italienischen Renaissancemaler Sandro Botticelli eine Sonderausstellung, die erlesene Originale mit modernen Bezugnahmen vereint. In drei großen Sälen entsteht eine dichte Schau. Sie gibt einen guten Einblick in das Werk des Italieners, doch ihr Konzept wendet sich eher an versierte Kunstkenner. Bis zum 24. Januar 2016 ist sie noch in Berlin zu sehen.






