„Operette für zwei schwule Tenöre“ (Comödie Dresden)

musikalische Komödie von Johannes Kram & Florian Ludwig / Termine bis einschließlich 27.04.2025 / Eintritt ab 23 Euro

Theaterkritik: Comödien-Intendant Christian Kühn bewies schon mehrmals seinen Mut, wenn es um die Vielfältigkeit in der Programmplanung geht. Man erinnere sich an die Transfigur Bibi Botoxberg in „Alter Schwede“ oder an Joana in „Santa Maria“ welcher sich im Verlaufe des Stücks als schwuler Mann herausstellte. Queere Inhalte im Theater sind für eine Stadt wie Dresden leider, trotz des „Carte Blanche“, immer noch alles andere als „normal“. Und nun bringt uns die Comödie, mit ihrer ersten Premiere im Jahre 2025 gleich mal ein ganzes Stück um schwule Charaktere und queeres Leben. Herausgekommen ist dabei nicht weniger, als ein mit Preisen ausgezeichnetes Highlights des noch jungen Jahres.

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Sieben Fragen an Jannis Alexander Kiefer

Interview: Im Gespräch mit dem deutschen Regisseur und Drehbuchautor Jannis Alexander Kiefer konnten wir mehr über sein Langfilmdebüt „Another German Tank Story“ erfahren, das seine Premiere in München feierte und danach auf vielen Festivals wie beim 34. Filmfestival Cottbus 2024 und dem 46. Filmfestival Max Ophüls Preis 2025 zu sehen war. Er erzählt, wie der Kurzfilm „Kollegen“ den Langfilm beeinflusst hat, warum er sich für die dezidiert dörfliche Perspektive entschied und wie er das auch in seiner Bildsprache zum Ausdruck bringt.

Der Film startet am 10. April 2025 in den deutschen Kinos. 

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„No Room“ (2024)

Kurzfilm / Kroatien / Animation / 2024

Filmkritik: Der kroatische Kurzfilm „No Room“ (OT: „Nema mjesta“) von Jelena Oroz, der im Programm des 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, erzählt von der Verkehrssituation der Hauptstadt Zagreb – lässt sich aber mühelos auf viele andere (Groß-)Städte der Welt übertragen. Weiterlesen

Fünf Fragen an Michael Frei

Interview: Im Gespräch mit dem schweizer Filmemacher und Game Designer Michael Frei konnten wir mehr über seinen kurzen Kurzfilm „Long Distance“, der im Programm ‚EJECT XXVII – die lange Nacht des abwegigen Films‘ des 40. interfilm Festival Berlin 2024 zu sehen war, erfahren, wie der Film zu dem kommenden Spiel gehört und wie die Optik für den Film entstand.

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Das Jahr 2024

Schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Auch im Jahr 2024 konnten wir viele spannende Filme, Serien, Bücher, Spiele und Ausstellungen entdecken. Highlights waren die Festivals – das MOP in Saarbrücken, die Berlinale, die Landshuter Kurzfilmtage, das Filmfest Dresden, das DOK Leipzig, die Hofer Filmtage, das Filmfestival Cottbus, das Interfilm Berlin – die wir besuchten. Dort bekamen wir auch schon einen Blick auf das kommende Kinojahr und erwarten mit Spannung, dass die Filme in die Kinos kommen. Das besondere I-Tüpfelchen jedes Festivals ist der Kontakt mit den Filmemacher:innen danach, sodass wir im Nachgang noch viel mehr über die Filme erfahren konnten.

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Festivalherbst

Ankündigung: Die nächsten Wochen sind in der Testkammer geprägt von den Besuchen vieler Festivals u.a. der 58. Hofer Filmtage, dem 67. DOK Leipzig, dem 34. Filmfestival Cottbus und dem 40. interfilm in Berlin. In dieser Zeit werden weniger Rezensionen erscheinen. Aber jeden Samstag ab dem 26. Oktober 2024 wird es einen Festivalbericht geben. Über die Kinostarts und welche Kurzfilme ihr online entdecken könnt, werden wir weiterhin berichten. 

Wir wünschen einen schönen, cineastischen Herbst und vielleicht sieht man sich auf dem einen oder anderen Festival.

Liebe Grüße
das Testkammer-Team

Urlaubspause

Ankündigung: Noch ein letzter Urlaub bevor der Festival-Herbst startet. Am 1. September geht es frisch und munter weiter und dann ist es auch bald schon wieder Zeit für das 67. DOK Leipzig, die 58. Hofer Filmtage und das 34. Filmfestival Cottbus. 

Wir wünschen noch schöne Sommertage.

Liebe Grüße
Alex, Doreen, Katrin, Martin und Michael

Filmstill aus dem Spielfilm „Der große Trip – Wild“ (2014)