Das Jahr 2025

Auch in diesem Jahr war die Testkammer unterwegs auf vielen Festivals, vom Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken, über die Berlinale, natürlich auch das Filmfest Dresden, das DOK Leipzig sowie das Filmfestival Cottbus. Dank der vielen Festivals ging uns das Material an Lang- und Kurzfilmen, sowie an Dokumentar- und Spielfilmen nie aus. Besonders schön war auch in diesem Jahr der Kontakt zu den Filmschaffenden. Außerdem gehen wir zusätzlich weiter viel ins Kino und konnten auch dort insgesamt viele neu erschienene Kinofilme sehen. 

Abgerundet wird unser Medienkonsum mit Büchern, Serien und Spielen, über die wir aber in diesem Jahr deutlich weniger berichtet haben. Im Jahr 2026 geht es munter weiter mit vielen Festivals, so dass wir gleich im Januar wieder mit der 47. Ausgabe des Filmfestival Max Ophüls Preis starten und auch die 76. Berlinale steht schon in den Startlöchern.

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„Wander to Wonder“ (2023)

Kurzfilm / Belgien, Frankreich, Niederlande / Animation / 2023

Filmkritik: Der Stop-Motion-Kurzfilm „Wander to Wonder“ ist die zweite Arbeit der Regisseurin und Animationskünstlerin Nina Gantz. Mit ihrem ungewöhnlichen Film schaffte sie es zu den 97. Oscars 2025 und war eine der Nominierten in der Kategorie ‚Bester animierter Kurzfilm‘.

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Acht Fragen an Alice Gervat

Interview: Im Gespräch mit der französischen Regisseurin und Animationskünstlerin Alice Gervat konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Someone Special“ (OT: „Quelqu’un de spécial“) erfahren, der im Jugendprogramm des 37. Filmfest Dresden 2025 lief, wie eigene Sprachlernbemühungen zu der Geschichte geführt haben und was sie auf narrativer wie visueller Ebene zu diesem wunderbaren Animationsfilm inspiriert hat.

The original english language interview is also available.

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Kinostarts 15.05.2025

Kinostarts: Folgende Filme starten bundesweit in dieser Woche in den deutschen Kinos:

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„Kein Tier. So Wild“ (2025)

Filmkritik: Der deutsche Regisseur Burhan Qurbani hat bereits mit seiner letzten Romanadaption „Berlin Alexanderplatz“ (2020) auf sich aufmerksam gemacht und den Roman von Alfred Döblin aus dem Jahr 1929 ins heutige Berlin übertragen. Diesmal nimmt er sich ein Werk William Shakespeares vor und verwandelt „Die Tragödie von König Richard III.“ (1593) mit „Kein Tier. So Wild“ (ET: „No Beast. So Fierce.“, Deutschland/Polen/Frankreich, 2025), das seine Weltpremiere auf der 75. Berlinale 2025 feierte, in ein Gang-Drama der Gegenwart.

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„Operette für zwei schwule Tenöre“ (Comödie Dresden)

musikalische Komödie von Johannes Kram & Florian Ludwig / Termine bis einschließlich 27.04.2025 / Eintritt ab 23 Euro

Theaterkritik: Comödien-Intendant Christian Kühn bewies schon mehrmals seinen Mut, wenn es um die Vielfältigkeit in der Programmplanung geht. Man erinnere sich an die Transfigur Bibi Botoxberg in „Alter Schwede“ oder an Joana in „Santa Maria“ welcher sich im Verlaufe des Stücks als schwuler Mann herausstellte. Queere Inhalte im Theater sind für eine Stadt wie Dresden leider, trotz des „Carte Blanche“, immer noch alles andere als „normal“. Und nun bringt uns die Comödie, mit ihrer ersten Premiere im Jahre 2025 gleich mal ein ganzes Stück um schwule Charaktere und queeres Leben. Herausgekommen ist dabei nicht weniger, als ein mit Preisen ausgezeichnetes Highlights des noch jungen Jahres.

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Sieben Fragen an Jannis Alexander Kiefer

Interview: Im Gespräch mit dem deutschen Regisseur und Drehbuchautor Jannis Alexander Kiefer konnten wir mehr über sein Langfilmdebüt „Another German Tank Story“ erfahren, das seine Premiere in München feierte und danach auf vielen Festivals wie beim 34. Filmfestival Cottbus 2024 und dem 46. Filmfestival Max Ophüls Preis 2025 zu sehen war. Er erzählt, wie der Kurzfilm „Kollegen“ den Langfilm beeinflusst hat, warum er sich für die dezidiert dörfliche Perspektive entschied und wie er das auch in seiner Bildsprache zum Ausdruck bringt.

Der Film startet am 10. April 2025 in den deutschen Kinos. 

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„No Room“ (2024)

Kurzfilm / Kroatien / Animation / 2024

Filmkritik: Der kroatische Kurzfilm „No Room“ (OT: „Nema mjesta“) von Jelena Oroz, der im Programm des 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, erzählt von der Verkehrssituation der Hauptstadt Zagreb – lässt sich aber mühelos auf viele andere (Groß-)Städte der Welt übertragen. Weiterlesen →