Filmkritik: Der Stand-Up-Comedian Kheiron (bürgerlicher Name: Nouchi Tabib) erzählt in seinem Spielfilmdebüt “Nur wir drei gemeinsam” (Originaltitel: “Nous trois ou rien”, Frankreich, 2015) die Geschichte seiner Eltern und schafft es dabei erfrischend leicht, den richtigen Ton zu treffen.
Hibat (Kheiron) und seine Frau Fereshteh (Leïla Bekhti) kämpfen Anfang der 70er-Jahre in Teheran (Iran) erst gegen das Schah-Regime und kurz darauf gegen den Ayatollah Khomeini. Irgendwann bleibt ihnen nur noch die Flucht. Diese abenteuerliche und gefährliche Reise mit ihrem einjährigen Sohn Nouchi bringt das Ehepaar schlussendlich in die Pariser Banlieues, wo sie erkennen, dass hier zwar auch noch nicht jeder Kampf ausgefochten ist, aber dass Frankreich ein neues Zuhause für sie sein könnte.









