Filmkritik: Der französisch-deutsche Spielfilm „Herz aus Eis“, der seine Weltpremiere im Wettbewerb der 75. Berlinale 2025 feierte, ist die fünfte Regiearbeit von Lucile Hadžihalilović, die darin eine Geschichte frei nach Hans-Christian Andersens „Schneekönigin“ und von einer gegenseitigen Abhängigkeit einer junger Frau und eines Stars erzählt.
Filmfestival
41. Interfilm Berlin 2025
Festivalbericht: Bereits zum 41. Mal lädt Berlin im grauen November ins Kino ein. In der ersten Novemberwoche fand an neun Spielstätten unter der Leitung von Heinz Hermanns das Internationale Kurzfilmfestival – kurz interfilm – zusammen mit dem KUKI (Junges Kurzfilmfestival Berlin) statt. In vier Wettbewerben und vier Sonderprogrammen konnte man an den sechs Tagen über 280 Kurzfilme aus zahlreichen Ländern sehen. Unter diesen wurden elf Preise im Wert von 35.000€ vergeben.
Sechs Fragen an Bálint Kenyeres
Interview: Im Gespräch mit dem ungarischen Filmemacher Bálint Kenyeres konnten wir mehr über einem Kurzfilm „The Spectacle“ erfahren, der beim 78. Filmfestival Cannes 2025 seine Weltpremiere feierte und auf dem 35. Filmfestival Cottbus 2025 zu sehen war, erfahren. Er erzählt von den Schwierigkeiten in seinem Land einen Film auf die Beine zu stellen, dass der Film ein Teil eines Anthologie-Projekts ist und er mit Laiendarsteller:innen und mit gelungenen Kamerafahrten die Geschichte in kürzester Zeit filmen konnte.
„The Spectacle“ (2025)
Filmkritik: Der ungarische Kurzfilm „The Spectacle“ von Bálint Kenyeres, gesehen auf dem 35. Filmfestival Cottbus 2025, ist ein viertelstündiger Spielfilm, der gleichermaßen gesellschaftskritisch wie unterhaltsam ist.
Acht Fragen an Silvia Lorenzi
Interview: Im Gespräch mit der italienischen in Estland lebenden Filmemacherin Silvia Lorenzi konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Room Number“ (OT: „Numbrituba“) erfahren, der auf dem 35. Filmfestival Cottbus 2025 seine Weltpremiere feierte, wie sich die Geschichte aus verschiedenen Erlebnissen zusammensetzt, ob es ein Proof-of-Concept für einen Langfilm ist und warum sie sich entschieden hat, nur düstere Themen in diesem Film zu erzählen.
„Room Number“ (2025)
Filmkritik: Der estnische Kurzfilm „Room Numbers“ von Silvia Lorenzi, der im ‚Wettbewerb Kurzfilm‘ des 35. Filmfestival Cottbus 2025 seine Weltpremiere feierte, erzählt in kurzen Episoden von Menschen, die in einer Nacht in einem Hotel ein Zimmer reserviert haben.
Sieben Fragen an Luma Flôres
I
nterview: Im Gespräch mit der brasilianischen Filmemacherin und Künstlerin Luma Flôres konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „How a River is Born“ (OT: „Como nasce um rio“) erfahren, der auf dem 68. DOK Leipzig 2025 seine Deutsche Premiere feierte, was sie dazu inspirierte und warum es wichtig ist, solche Geschichten zu erzählen. Auch erzählt sie mehr über die Animationen, den Stil und die eingesetzte Musik.
„How a River Is Born“ (2025)
35. FilmFestival Cottbus 2025
Festivalbericht: Auch in diesem Jahr verschlug es die Freunde des osteuropäischen Films in der ersten Novemberwoche in die brandenburgische Stadt Cottbus. Dort hatte man die Chance, an sechs Tagen 137 Lang- und Kurzfilme aus 42 Ländern zu sehen. Unter der Leitung von Bernd Buder war auch die Ausgabe vollgepackt mit vielen Geschichten, Genres und Erzähl- und Sichtweisen und viele Vorstellungen erfreuten sich eines ausverkauften Saals.
68. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2025
27. Oktober bis 02. November 2025 / Cinestar, Passage Kinos, Schauburg, Cinémathèque Leipzig, UT Connewitz, Kinobar Prager Frühling und Schaubühne Lindenfels
Festivalbericht: In der letzten Oktoberwoche fand bereits zum 68. Mal das Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK Leipzig, statt. Zum letzten Mal unter der Leitung von Christoph Terhechte, der im Corona-Jahr 2020 die Festivalleitung übernommen hatte, wurden zwar an weniger Spielstätten, aber mit der gleichen Programm- und Reihenvielfalt 252 Lang- und Kurzfilme gezeigt. Eröffnet wurde das Festival mit „Writing Life: Annie Ernaux Through the Eyes of High School Students“ von Claire Simon, welcher sich darin der Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Ernaux über die Sichtweisen von Jugendlichen annähert.
