Filmkritik: Der ungarische Kurzfilm „The Spectacle“ von Bálint Kenyeres, gesehen auf dem 35. Filmfestival Cottbus 2025, ist ein viertelstündiger Spielfilm, der gleichermaßen gesellschaftskritisch wie unterhaltsam ist.
Medien
Im Staatsschauspiel Dresden: In seiner frühen Kindheit ein Garten
Aufführungsbericht: Christoph Hein schreibt nicht nur tolle Romane und Erzählungen, sondern auch Dramen. Trotzdem entscheidet sich Regisseurin Friederike Heller dazu, einen Roman von ihm für die Bühne umzuarbeiten. „In seiner frühen Kindheit ein Garten“ erzählt von den Eltern eines RAF-Terroristen, der erschossen wurde. Unter welchen Umständen, ist unklar. Die Eltern nehmen den Kampf um die Wahrheit auf.

Birte Leest; als Ehepaar Zurek: Hans-Werner Leupelt, Christine Hoppe; Moritz Kienemann; Philipp Grimm (v.l.n.r.) © Sebastian Hoppe
“Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka” (2016)
Filmkritik: Von Zeit zu Zeit erscheinen Filme, die Fälle der jüngeren Rechtsgeschichte aufgreifen. Diese Themen sind meist über eine längere Zeit medial präsent gewesen und bekommen durch den Film eine Art Zusammenfassung. Unter den jüngeren Beispielen befinden sich Filme wie “Die Augen des Engels” (2015) von dem Regisseur Michael Winterbottom, der sich mit dem Fall von Amanda Knox auseinandersetzt und “3096 Tage”, der von Natascha Kampuschs Fall erzählt. Der neueste Film des französischen Regisseurs Vincent Garenq – “Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka” (OT: “Au nom de ma fille”, Frankreich/Deutschland, 2016) behandelt ebenfalls ein Thema der neueren Zeit und beschäftigt sich mit einem Fall, der 30 Jahre lang in der deutschen und französischen Presse präsent war.
