„Eine Erklärung Für Alles“ (2023)

Filmkritik: Der ungarische Spielfilm „Eine Erklärung für Alles“ (OT: „Magyarázat Mindenre“, Ungarn, Slowakei, 2023) von Gábor Reisz, der bei den 80. Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2023 seine Weltpremiere feierte und u.a. im ‚U18-Wettbewerb‘ des 34. Filmfestival Cottbus 2024 lief, ist ein höchst politischer Film, der aber auf äußerst leichtfüßige Weise seine Geschichte erzählt.

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Neun Fragen an Christoph Schwarz

Interview: Im Gespräch mit dem österreichischen Filmemacher Christoph Schwarz (Kurzfilme wie „Civilization“ (2021)) konnten wir mehr über seinen Langfilm „Sparschwein“ erfahren, der auf den 58. Hofer Filmtagen 2024 und bereits im österreichischen Kino zu sehen war. Wir haben nachgefragt, was alles echt an der Mockumentary ist, was visuell stimmig sein musste und wie Robert Stadlober als prominenter Sprecher zum Projekt dazu kam.

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„Sparschwein“ (2024)

Filmkritik: Der österreichische Filmemacher Christoph Schwarz begeisterte schon in seinen Kurzfilmen mit seinem Stil, der offenen Erzähl-Art und der Mischform aus Realem und Fiktivem. In seinem nun bereits in den österreichischen Kinos gestarteten Langfilm „Sparschwein“ (Österreich, 2024) bleibt er sich treu und beschäftigt sich in seinem als Mockumentary gelabelten Film mit der Klimaschutzbewegung. 

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Dreizehn Fragen an Daniel Abma

Jonas Ludwig Walter

Interview: Die Dokumentation „Im Prinzip Familie“ von Daniel Abma („Autobahn“) feierte auf dem 67. DOK Leipzig 2024 seine Weltpremiere und konnte gleich drei Preise gewinnen. Kurz danach lief der Film auch auf dem 34. Filmfestival Cottbus 2024. Dort trafen wir uns in der Stadthalle zu einem Gespräch und er erzählte mir, wie die Idee zum Film entstand, wie er das Haus am See entdeckte und welche Herzensbotschaft seiner Dokumentation innewohnt. 

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40. interfilm Festival Berlin 2024

5.-10. November 2024 / Berlin

Festivalbericht: Einen runden Geburtstag feierte das interfilm Festival Berlin in diesem Jahr. Zum 40. Mal fand in der Hauptstadt das internationale Kurzfilmfestival statt. Seit 2007 gibt es parallel dazu das Kinderfilmfestival KuKi. Unter der Leitung von Heinz Hermanns und Alexander Stein gab es in diesem Jahr eine Woche lang vom 5. bis 10. November 2024 über 300 Kurzfilme aus 56 Ländern in über 70 Programmen zu entdecken. Unter diesen wurden Preise in einem Gesamtwert von über 40.000 € vergeben.

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„The Outrun“ (2024)

Filmkritik: Der dritte Spielfilm der deutschen Regisseurin Nora Fingscheidt ist die Geschichte einer jungen Frau, die gegen ihre Alkoholsucht kämpft. Für „The Outrun“ (UK/Deutschland, 2024), der seine Premiere auf der 74. Berlinale 2024 feierte, hat die Regisseurin eng mit der Autorin der autobiographischen Vorlage zusammengearbeitet und mit Saoirse Ronan die perfekte Hauptdarstellerin gefunden.

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67. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2024

28. Oktober – 3. November 2024 / Leipzig

Festivalbericht: Sieben vollgepackte Tage Ende Oktober standen ganz im Zeichen des Dokumentarfilms. Vom 28. Oktober bis zum 3. November 2024 fand unter der Leitung von Christoph Terhechte die 67. Ausgabe des Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm – kurz DOK Leipzig – statt. In den meist ausverkauften Sälen der 19 Spielstätten hatte man die Möglichkeit, 122 Langfilme und 87 Kurzfilme aus 55 Ländern zu sehen. Von diesen wurden 19 Filme mit 22 Preisen ausgezeichnet. 

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„While the Green Grass Grows“ (2023)

Filmkritik: Im letzten Jahr wurde der Dokumentarfilm „While the Green Grass Grows“ auf dem 66. DOK Leipzig 2023 mit der Goldenen Taube als bester Langfilm ausgezeichnet. Diese 166-minütige Dokumentation ist Teil eines 7,5-stündigen Werks und stammt aus der Hand Peter Mettlers, dem auf dem DOK auch eine Hommage gewidmet war.

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