„Tommi & Wolf“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der Kurzfilm „Tommi & Wolf“, gesehen u.a. in Dresden und Bamberg, erzählt eine artifizielle, überaus unterhaltsame Coming-of-Age-Geschichte von zwei jungen Männern, die aus der österreichischen Provinz entfliehen wollen.

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„Nationalstraße“ (2019)

Filmkritik: Nicht nur der Rechtspopulismus nimmt in vielen Ländern immer weiter zu, sondern auch die Bereitschaft zu Gewalt. Doch wie sieht es im Kopf eines solchen Menschen aus? Dieser Frage ging der tschechische Autor Jaroslav Rudiš bereits 2013 mit seinem Roman „Národní Třída” nach, den jetzt der Regisseur Štěpán Altrichter unter dem gleichnamigen Titel „Nationalstraße“ (OT: „Národní Třída“, Tschechische Republik, Deutschland, 2019) auf die Kinoleinwände bringt und zeigt, dass man dieses Thema auch mit Humor angehen kann. 

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„Tote Tiere“ (2019)

Kurzfilm / Schweiz / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der Verlust eines Haustieres ist manchmal sogar schmerzhafter, als der eines entfernten Verwandten. Doch wie kann man die Erinnerung an das geliebte Tier am besten aufrecht erhalten. Dieser Frage geht der Kurzfilm „Tote Tiere“, gesehen auf den 30. Bamberger Kurzfilmtagen, von David Oesch und Remo Rickenbacher auf humorvolle Weise nach.  

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„Booksmart“ (2019)

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Booksmart“ (OT: „Booksmart“, USA, 2019) ist in seinem Kern ein klassischer Highschool-Party-Film, doch die Regisseurin Olivia Wilde setzt in ihrem Debüt nicht nur klugerweise zwei junge Frauen in das Zentrum des Geschehens, sondern schuf auch noch Tiefe mit viel Humor gepaart in einem eigentlich typischen flachen Unterhaltungsgenre. 

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„Long Shot – Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich“ (2019)

Filmkritik: Seit längerem sind Weiblichkeit, Emanzipation und Feminismus immer mehr ein wichtiges Thema vor und hinter der Kamera. So konnte man auf dem DOK Leipzig viele Frauenportraits und Filme aus weiblicher Hand sehen. Natürlich tragen Dokumentationen auf ganz andere Weise zum Diskurs bei, doch dass auch Hollywood-Komödien etwas dazu beisteuern können, beweist der Film „Long Shot“ (OT: „Long Shot“, USA, 2019) der auf lockerleichte Weise von einer starken Frau erzählt, der man sich als Mann gerne unterordnet.

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„Der Clou“ (1973)

1974 / 46. Oscarverleihung / 10 Nominierungen / 7 Auszeichnungen

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Der Clou“ (OT: „The Sting“, USA, 1973) war auf der 46. Oscarverleihung 1974 der große Abräumer. Während er sich noch an den Kinokassen mit seinem großen Konkurrenten „Der Exorzist“ von William Friedkin messen musste, war es bei der Vergabe ganz deutlich der Sieger. Er wurde in zehn der sechzehn Kategorien nominiert und konnte davon sieben Preise gewinnen u.a. setzte er sich als ‚Bester Film‘ durch gegen „Der Exorzist“ und George Lucas’ „American Graffiti“. Aus heutiger Sicht stellt es ein kleines Rätsel dar, wie diese Gaunerkomödie, welche zwar mit Paul Newman und Robert Redford hervorragend besetzt wurde, solch eine Begeisterungswelle sowohl an den Kinokassen als auch bei den Academy Awards auslösen konnte. Doch mit diesem Film gewann seit 1931 wieder einmal Universal den Hauptpreis und mit der Firma zusammen das erste Mal ein unabhängiges Produzententeam, so dass es heute auch als Triumph des New Hollywoods angesehen wird.     

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„Yesterday“ (2019)

Filmkritik: In letzter Zeit sprießen die Hommagen und Lebensverfilmungen großer Musiker aus dem Boden. So ist „Rocketman“ eine wunderbare Musical-Hommage an Elton John und „Bohemian Rhapsody“ baute ein Denkmal für den verstorbenen Freddie Mercury und seine Band Queen auf. Der Regisseur Danny Boyle wählt einen anderen Weg, um die britische Popband schlechthin, die Beatles, zu ehren.    

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