„Franky Five Star“ (2023)

Filmkritik: Das deutsche Drama „Franky Five Star“ von Birgit Möller, was auf dem 44. Filmfestival Max Ophüls Preis 2023 seine Weltpremiere feierte und mit dem Preis der ökumenischen Jury ausgezeichnet wurde, ist eine ebenso unterhaltsame wie berührende Geschichte über eine Dissoziative Identitätsstörung, die Liebe und das Gefühl, nicht mehr Herr über seinen eigenen Körper und Verstand zu sein.

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„Behind the Haystacks“ (2022)

Filmkritik: Der Debütfilm „Behind the Haystacks“ (OT: „Píso apó tis Thimoniés“, Griechenland/Deutschland, 2022) der griechischen Regisseurin Asimina Proedrou, der auf dem 30. Oldenburger Filmfestival 2023 seine Deutsche Premiere feierte, erzählt anhand dreier Familienmitglieder von der Flüchtlingskrise aus griechischer Sicht.

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„From Dawn To Midday on the Sea“ (2022)

Filmkritik: Der Gewinner des Hans Ohlms Preis für den Besten Debütfilm auf dem 30. Internationalen Filmfest Oldenburg 2023 war der japanische Spielfilm „From Dawn To Midday on the Sea“ (OT: „海の夜明けから真昼まで“, Japan, 2022) von Takayuki Hayashi. Er berichtet dabei von seinen eigenen Gedanken als junger Mann und gibt einen Einblick in die Psyche von Incels, womöglich ohne, dass es ihm bewusst ist.

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„The Wait“ (2023)

Filmkritik: Der spanische Regisseur F. Javier Gutiérrez kehrt mit seinem Independent-Genre-Film „The Wait“ (OT: „La Espera“, Spanien, 2023), der auf dem 30. Oldenburger Filmfestival 2023 seine Weltpremiere feierte, zu seinen Wurzeln – dem Independent-Film – zurück und realisierte eine wilden Genre-Mix, der Wege abseits des Mainstream-Kinos betritt.

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„The Dream of a Horse“ (2022)

Kurzfilm / Iran / Fiktion / 2022

Filmkritik: Die Dokumentation „The Dream of a Horse“ von Marjan Khosravi, die im DaHome-Wettbewerb des 23. Landshuter Kurzfilmfestivals 2023 lief, ist ein Plädoyer für das Recht von Mädchen und Frauen, selbst über ihr Leben bestimmen zu können.

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„Ruby taucht ab“ (2023)

Filmkritik: Beinahe zeitgleich kamen zwei Animationsfilme in die Kinos, die sich mit dem Erwachsenwerden einer jungen Frau beschäftigten. Bei „Elemental“ von Pixar und „Ruby taucht ab“ (OT: „Ruby Gillman, Teenage Kraken“, USA, 2023) sind die Ausgangsbedingungen dafür schwierig, denn die Hauptcharaktere unterscheiden sich von der Welt, in der sie leben. Der zweite Film aus dem Hause Dreamworks schafft es mit gut eingesetzten Humor und Leichtigkeit, sich in die Herzen der Zuschauer:innen zu spielen. 

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„Der beste Kurzfilm aller Zeiten“ (2022)

Kurzfilm / Österreich / Fiktion / 2022

Filmkritik: Der aus Österreich stammende Filmemacher Alexander Peskador schuf einen Kurzfilm, der sich mit der Wahrnehmung des kurzen Films beschäftigt: „Der beste Kurzfilm aller Zeiten“, war u.a. auf den 56. Hofer Filmtagen 2022 und dem 23. Landshuter Kurzfilmfestival 2023 zu sehen.

 

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„When Grass Grows“ (2022)

Kurzfilm / Spanien / Fiktion / 2022

Filmkritik: Der spanische Kurzfilm „When Grass Grows“ (OT: „Cuando crece la hierba“) von María Monreal Ortano, der im Programm des 30. Internationalen Filmfestivals Oldenburg 2023 seine Deutschlandpremieren feierte, ist ein amüsanter Short, der in nur wenigen Minuten die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens thematisiert.

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„Asteroid City“ (2023)

Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Wes Anderson macht seit seit vielen Jahren Filme mit einem für ihn ganz typischen Stil. Zu großer Bekanntheit gelangte er, als er mit „Grand Budapest Hotel“ überall Preise abräumte u.a. auch auf der 87. Oscarverleihung 2015. Seitdem teilt sich das Lager in Fans seiner Filme und seines Stils sowie Kritiker:innen, die ihm vorwerfen, dass seine Filme sich nicht verändern und der Stil vor allem einem Selbstzweck dient. In diesem Jahr kam sein mittlerweile elfter Spielfilm in die Kinos – „Asteroid City“ (OT: „Asteroid City“, USA, 2023) und auch hier wird wieder Kritik laut, obwohl er ein formvollendeter Wes-Anderson-Film ist, der alles mitbringt, auch auf erzählerisches Ebene, was seine Arbeit ausmacht. 

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