„Der beste Kurzfilm aller Zeiten“ (2022)

Kurzfilm / Österreich / Fiktion / 2022

Filmkritik: Der aus Österreich stammende Filmemacher Alexander Peskador schuf einen Kurzfilm, der sich mit der Wahrnehmung des kurzen Films beschäftigt: „Der beste Kurzfilm aller Zeiten“, war u.a. auf den 56. Hofer Filmtagen 2022 und dem 23. Landshuter Kurzfilmfestival 2023 zu sehen.

 

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„When Grass Grows“ (2022)

Kurzfilm / Spanien / Fiktion / 2022

Filmkritik: Der spanische Kurzfilm „When Grass Grows“ (OT: „Cuando crece la hierba“) von María Monreal Ortano, der im Programm des 30. Internationalen Filmfestivals Oldenburg 2023 seine Deutschlandpremieren feierte, ist ein amüsanter Short, der in nur wenigen Minuten die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens thematisiert.

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„Asteroid City“ (2023)

Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Wes Anderson macht seit seit vielen Jahren Filme mit einem für ihn ganz typischen Stil. Zu großer Bekanntheit gelangte er, als er mit „Grand Budapest Hotel“ überall Preise abräumte u.a. auch auf der 87. Oscarverleihung 2015. Seitdem teilt sich das Lager in Fans seiner Filme und seines Stils sowie Kritiker:innen, die ihm vorwerfen, dass seine Filme sich nicht verändern und der Stil vor allem einem Selbstzweck dient. In diesem Jahr kam sein mittlerweile elfter Spielfilm in die Kinos – „Asteroid City“ (OT: „Asteroid City“, USA, 2023) und auch hier wird wieder Kritik laut, obwohl er ein formvollendeter Wes-Anderson-Film ist, der alles mitbringt, auch auf erzählerisches Ebene, was seine Arbeit ausmacht. 

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„Aspirational Slut“ (2021)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2021

Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „Aspirational Slut“ von Caroline Lindy, der u.a. auf dem 23. Landshuter Kurzfilmfestival 2023 lief, ist ein perfekter umgesetzter Comedy Short mit pointierten Humor und tollen Darsteller:innen.

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„Einer flog über das Kuckucksnest“ (1975)

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Einer flog übers Kuckucksnest“ (OT: „One Flew Over the Cuckoo’s Nest“, USA 1975) von Miloš Forman konnte auf der 48. Oscarverleihung, die am 29. März 1976 im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles stattfand, den großen Clou landen und die Big Five gewinnen. Das gelang bis dato nur dem Film „Es geschah in einer Nacht“ (1934) und später noch einmal dem Film „Das Schweigen der Lämmer“ (1991). Insgesamt wurden auf der Verleihung, die zum ersten Mal teilweise live per Satelit übertragen und von fünf Moderator:innen u.a. Walter Matthau, Goldie Hawn und Gene Kelly gehostet wurde, 16 Oscars verliehen. Der Spielfilm von Miloš Forman wurde in 9 Kategorien nominiert, konnte dann exakt die fünf Haupttrophäen gewinnen und setzte sich in der Kategorie ‚Bester Film‘ gegen Filme wie „Barry Lyndon“ (1975) von Stanley Kubrick oder „Der weiße Hai“ (1975) von Steven Spielberg durch.

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„Nude“ (2022)

Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2022

Filmkritik: Der kanadische Kurzfilm „Nude“ (OT: „Nu“) von Olivier Labonté LeMoyne, der auf dem 23. Landshuter Kurzfilmfestival 2023 im ‚Shock Block‘ lief, spielt gekonnt mit den Erwartungen der Zuschauer:innen und dem Gefühl des Unbehagen, wenn man nackt ist.

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„DogMan“ (2023)

Filmplakat von Dogman. Zu sehen sind der Hauptdarsteller Caleb Landry Jones und zwei Hunde.

Filmkritik: Der Genremix DogMan (Frankreich, 2023) ist der neueste Film des bekannten Regisseurs, Filmproduzenten und Autoren Luc Besson. Die Premierenfeier fand beim Internationalen Filmfest in Venedig am 31. August 2023 statt. Hauptdarsteller ist der unter anderem aus Three Billboards Outside Ebbing, Missouri, Get Out und The Dead Don’t Die bekannte Caleb Landry Jones, wobei er in einigen Szenen glatt von den tierischen Hauptdarstellern (den namensgebenden Hunden) in den Schatten gestellt wird. Es werden absolut sehenswerte Bilder gezeigt, der Soundtrack von Éric Serra ist größtenteils stimmig und dennoch hat auch dieser Film wieder problematische Aspekte, ähnlich wie bereits Bessons Film Valerian – Die Stadt der tausend Planeten.

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„Datsun“ (2021)

Kurzfilm / Neuseeland / Fiktion / 2021

Filmkritik: Der neuseeländische Kurzfilm „Datsun“ von Mark Albiston, der u.a. im Programm der 72. Berlinale 2022, des 35. Filmfest Dresden 2023 und des 23. Landshuter Kurzfilmfestivals 2023 zu sehen war, ist eine Geschichte über Verlust und dessen Verarbeitung.

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„Immobile Stars“ (2022)

Kurzfilm / Frankreich / Animation / 2022

Filmkritik: Der Gewinner des ‚Tricks for Kids Publikumspreises‘ auf dem 30. Internationales Trickfilm Festival Stuttgart 2023 war der französische Kurzfilm „Immobile Stars“ (OT: „Les Astres Immobiles“) von Noémi Gruner und Séléna Picque, der auf schöne Weise eine Coming-of-Age- mit einer Einwanderungsgeschichte verbindet.

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„Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“ (2014)

Filmkritik: Der mexikanische Regisseur Alejandro G. Iñárritu, der sich schon mit Filmen wie „21 Gramm“ (2003) und „Babel“ (2006) einen Namen gemacht hat, schaffte es mit seiner ersten Komödie – „Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“ (OT: „Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance)“, USA, 2014) zu der 87. Oscarverleihung, welche zum ersten Mal von Neil Patrick Harris moderiert wurde und am 22. Februar 2015 im Dolby Theatre in Los Angeles stattfand. Er wurde in 9 der 18 Kategorien nominiert. Davon gewann der Film vier (‚Bestes Originaldrehbuch‘, ‚Beste Kamera‘, ‚Beste Regie‘ und ‚Bester Film‘) und drei davon konnte Iñárritu selbst in Empfang nehmen und war so er ohne Frage der Star des Abends. In der Hauptkategorie ‚Bester Film‘, in dem er u.a. der erste Gewinner war, der eine Klammer und einem ‚X‘ im Namen hatte und rein digital gefilmt wurde, setzte er sich gegen die starke Konkurrenz u.a. von „Grand Budapest Hotel“ (2014), „Selma“ (2014, „Boyhood“ (2014) und „Imitation Game“ (2014) durch.

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