Filmkritik: Der Berlinale-Wettbewerbsfilm „La Cocina – Der Geschmack des Lebens“ (OT: „La Cocina“, Mexiko/USA, 2024) von Alonso Ruizpalacios, der auf der 74. Berlinale 2024 seine Weltpremiere feierte, versetzte das Publikum in einen atemlosen, haarsträubenden Ritt in einer Großküche und erinnerte dabei an die Erfolgsserie „The Bear“, setzt aber andere Schwerpunkte.
Filme
„Cold Soup“ (2023)
Kurzfilm / Portugal, Frankreich / Animation / 2023
Filmkritik: Der Kurzfilm „Cold Soup“ (OT: „Sopa Fria“) von Marta Monteiro, der im Internationalen Wettbewerb auf dem 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, ist ein starker Animationsfilm, der den Schrecken von häuslicher Gewalt als Animadok einfängt.
„Just Above the Surface of the Earth“ (2024)
Filmkritik: Der kanadische Dokumentarfilm „Just Above the Surface of the Earth“ (OT: „Just Above the Surface of the Earth“, Kanada/USA, 2024) von Marianna Milhorat, der auf dem 67. DOK Leipzig 2024 in der Reihe ‚Camera Lucida‘ lief und seine Deutsche Premiere auf dem Festival feierte, blickt auf das sechste Artensterben der Welt und findet dafür einen ungewöhnlichen Zugang.
„The Head on Him“ (2024)
Kurzfilm / Irland / Fiktion / 2024
Filmkritik: Der irische Kurzfilm „The Head on Him“ von Seán Gallen, der im Programm des 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, ist ein Blick zurück auf die eigene Kindheit, die als Komödie vom damaligen Anderssein erzählt.
„Morichales“ (2023)
Filmkritik: Die kolumbianische Dokumentation „Morichales“ (OT: „Morichales“, Kolumbien, 2023) von Chris Gude, die ihre Weltpremiere auf dem 67. DOK Leipzig 2024 feierte, erzählt auf 16mm gedreht vom Goldabbau im venezuelanischen Hinterland und schließt damit eine Trilogie über den illegalen Handel mit verschiedenen Waren ab.
„Christmas Day“ (2022)
Kurzfilm / Estland / Fiktion / 2022
Filmkritik: Der estnische Kurzfilm „Christmas Day“ (OT: „Jõululaupäev“) von Alexandra Pärn, der im Kurzfilmwettbewerb des 34. Cottbuser Filmfestival 2024 lief, kombiniert die klassische Festtags-Komödie mit dem Thema des Abschiednehmens.
„Valentina and the MUOSters“ (2024)
Filmkritik: Die italienische Dokumentation „Valentina and the MUOSters“ (OT: „Valentina e i MUOStri“, Schweiz/Italien, 2024) von Francesca Scalisi, die ihre Premiere auf dem 67. DOK Leipzig 2024 feierte, erzählt die Geschichte von Menschen, deren Stimmen im Angesicht der großen Weltlage nicht gehört werden.
„Immaculata“ (2024)
Kurzfilm / Deutschland, Frankreich / Fiktion / 2024
Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Immaculata“ der Regisseurin Kim Lêa Sakkal feierte auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2024 seine Premiere feierte und wurde auf dem 40. interfilm Berlin 2024 mit dem ‚Best German Film 2nd Prize‘ ausgezeichnet. Für ihre neueste Geschichte, nach dem Drama „Intermezzo“, verwendet sie dieses Mal Genre-Elemente.
„Here“ (2024)
Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Robert Zemeckis ist bekannt für Filme, mit denen man sich wohlfühlt und die sich auch oft als Weihnachtsfilme anbieten – sei es seine „Zurück in die Zukunft“-Trilogie (1985-1990), „Forrest Gump“ (1994) oder „Der Polarexpress“ (2004). Sein mittlerweile 22. Spielfilm – „Here“ (OT: „Here“, USA, 2024) – erschien nur kurz vor dem Weihnachtsfest und sollte genauso ein Film werden.
„Himmel wie Seide. Voller Orangen“ (2024)
Kurzfilm / Deutschland / Dokumentation / 2024
Filmkritik: Betina Kuntzschs neuester Film „Himmel wie Seide. Voller Orangen“ ist ein zehnminütiger Collagen-Film, der auf dem 67. DOK Leipzig 2024 seine Premiere feierte, für den Gedanken-Aufschluss-Preis nominiert wurde und von einer neuen Reiselust erzählt.
