“Tomb Raider” (2018)

© Warner Bros. GmbH

Filmkritik: So wie dem Videospiel “Tomb Raider” selbst, welches bereits 1996 das Licht der Welt erblickte, mit dem 2013 erschienenen Spiel rebootet wurde, erging es auch der cineastischen Version. Durch das neue Spiel gab es die Möglichkeit die Angelina-Jolie-Version der Lara Croft hinter sich zu lassen und mit Alicia Vikander eine neue, authentische Lara zu schaffen. Damit schafft es der Film “Tomb Raider” (OT: “Tomb Raider”, USA, 2017) sich von vielen schlechten Videospielverfilmungen sowie den Vorgängern auch recht gut abzusetzen. Weiterlesen

“The Light between the Oceans” (2016)

© 2016 Constantin Film Verleih GmbH

© 2016 Constantin Film Verleih GmbH

Filmkritik: Der Roman “Das Licht zwischen den Meeren” (OT: “The Light between the Oceans”) von der Autorin M. L. Stedman wurde in den USA 2012 veröffentlicht und konnte sich monatelang in den Bestsellerlisten halten. So verwundert es nicht, dass nun vier Jahre später die Verfilmung in unsere Kinos gelangt ist: “The Light between the Oceans” (OT: “The Light Between Oceans”, UK/Neuseeland/USA, 2016). Der Film wurde mit zwei hochkarätigen Schauspielern besetzt, bleibt dicht an seiner Vorlage und gibt dem Buch die richtigen Bilder.

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“Codename U.N.C.L.E.” (“The Man from U.N.C.L.E.”, US, 2015)

 © 2015 Warner Bros. Entertainment Inc. and Ratpac-Dune Entertainment LLC

© 2015 Warner Bros. Entertainment Inc. and Ratpac-Dune Entertainment LLC

Filmkritik: Der britische Regisseur und Exmann von Madonna, Guy Ritchie (*1968), arbeitet seit den 90er Jahren als Regisseur, Drehbuchschreiber und Produzent. Filme wie “Bube Dame König GrAs” (1998), “Snatch – Schweine und Diamanten” (2000) und “RocknRolla” (2008), bei denen er sich als Regisseur und Autor auszeichnete, sicherten ihm eine treue Fangemeinde. Die zwei Sherlock Holmes-Filme mit Robert Downey Jr. (2009, 2011), bei denen er die Regie führte, machten ihn auch dem Mainstream-Publikum bekannt. Mit “Codename U.N.C.L.E.” führt er sein Erfolgsrezept fort: temporeiche Actionfilme, die mit interessanten Charakteren und viel Humor aufwarten. Auch im ästhetischen und formalen Bereich bleibt er sich treu. Stilsicher inszeniert er dabei Verfolgungsjagden, Schießereien und Geheimdienst-Kuddelmuddel. Dabei kommt es ihm nicht primär auf die Story an, die sehr klassisch anmutet und nichts Neues zum Genre beisteuern kann. Die Inszenierung ist das Grandiose an Ritchies Film. Der Zuschauer hat unglaublich viel Freude daran, den drei Hauptdarstellern Henry Cavill, Armie Hammer und Alicia Vikander bei ihrem grandiosen Spiel zuzusehen, das mit viel Humor, Leichtigkeit und Zitaten daherkommt. Abgerundet wird das Ganze von einem perfekten Soundtrack, der sich den Szenen anschmiegt. So ist “Codename U.N.C.L.E.” ein unterhaltsamer und unglaublich ästhetischer Film, der einfach ein gutes Gefühl beim Publikum hinterlässt.

Bewertung: 8/10

geschrieben von Doreen Matthei