Kurt Vonnegut: God bless you, Dr. Kevorkian

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Die besprochene Ausgabe der (c) Seven Stories Press

Buchkritik: Heute ist Kurt Vonneguts zehnter Todestag. Pünktlich dazu stelle ich ein herzenskluges Heftchen vor, das er uns hinterlassen hat. Es erschien 1999. Harry Rowohlt übertrug es 2004 ins Deutsche unter dem Titel „Gott segne Sie, Dr. Kevorkian“. Mann, die beiden fehlen mir! Die besprochene englischsprachige Ausgabe ist von 2010 und angereichert mit einem Vorwort von Neil Gaiman. Wenigstens einer, der genial ist und noch lebt.

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Blumio – Nachrichten mal ganz anders

Rapper Blumio vor seinem Auftritt  in Düsseldorf

Blumio, wie er im taz-Artikel erscheint. (c) dpa

Videotipp: Eigentlich müsste man sich als ordentlicher Bürger ja mindestens jede Woche durch den „Spiegel“ oder was in der Art ackern. Euch reicht aber die Zeit nicht (also nicht die „Zeit“, sondern die Lebenszeit)? Dann empfehle ich euch jede Woche drei Minuten Yahoo. Statt Schlagzeilen lesen klickt ihr auf Rap da News von Blumio. Auch, wenn ihr wie ich keinen Rap mögt.

 

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Im Berliner Ensemble: Die Juden

Aufführungsbericht: 1749 wars, als Gotthold Ephraim Lessing sein Lustspiel „Die Juden“ schrieb. Dreißig Jahre vor seinem „Nathan“ umreißt „Die Juden“ bereits die Themen und Einsichten, die auch das humanistische Alterswerk prägen.

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Boris Jacoby als idealer Jude und Hanna Jürgens als junge und überdrehte Baronentochter (c) Braunschweiger Zeitung

2003 hatte das Stück Premiere in der Inszenierung des legendären George Tabori. Schon die vielen Jahre, die sich die Inszenierung auf der Bühne hält, zeugen von ihrer Qualität und Beliebtheit.

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