Filmkritik: Der spanische Regisseur F. Javier Gutiérrez kehrt mit seinem Independent-Genre-Film „The Wait“ (OT: „La Espera“, Spanien, 2023), der auf dem 30. Oldenburger Filmfestival 2023 seine Weltpremiere feierte, zu seinen Wurzeln – dem Independent-Film – zurück und realisierte eine wilden Genre-Mix, der Wege abseits des Mainstream-Kinos betritt.
Thriller
„DogMan“ (2023)

Filmkritik: Der Genremix „DogMan“ (Frankreich, 2023) ist der neueste Film des bekannten Regisseurs, Filmproduzenten und Autoren Luc Besson. Die Premierenfeier fand beim Internationalen Filmfest in Venedig am 31. August 2023 statt. Hauptdarsteller ist der unter anderem aus „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“, „Get Out“ und „The Dead Don’t Die“ bekannte Caleb Landry Jones, wobei er in einigen Szenen glatt von den tierischen Hauptdarstellern (den namensgebenden Hunden) in den Schatten gestellt wird. Es werden absolut sehenswerte Bilder gezeigt, der Soundtrack von Éric Serra ist größtenteils stimmig und dennoch hat auch dieser Film wieder problematische Aspekte, ähnlich wie bereits Bessons Film „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“.
„Nope“ (2022)
Filmkritik: Der amerikanische Filmemacher Jordan Peele erzählt mit Filmen wie „Get Out“ (2017) und „Wir“ (2019) Geschichten direkt aus dem Herzen der Gesellschaft. Dabei bedient er sich gekonnt an Elementen verschiedener Genres bisher vor allem aus dem Horror- und Thrillerbereich. In seinem dritten Spielfilm „Nope“ (OT: „Nope“, USA, 2022) erweitert er die erzählerische Palette um Science-Fiction und Western-Elemente.
„Madame Tutli-Putli“ (2007)
„Night Bus“ (2019)
Kurzfilm / Taiwan / Animation / 2019
Filmkritik: Der taiwanische Kurzfilm „Night Bus“ (OT: „夜車“) von Wen-Ming Hsieh, u.a. zu sehen auf dem 28. Slamdance Film Festival 2022 und jetzt auf der Plattform ‚Short of the Week‘ zu finden, ist tief im Genre verhaftet und gleichzeitig ein schwermütiges Drama in einem ungewöhnlichen Animationsstil.
„The Black Phone“ (2022)
Filmkritik: Der amerikanische Autor Joe Hill, Sohn von Stephen King, der u.a. die Vorlagen für „Horns“ (2013) und die Serie „Locke & Key“ (2020-2021) schrieb, ist auch hier Autor der Vorlage für den Spielfilm „The Black Phone“ (OT: „The Black Phone“, USA, 2022). Der Regisseur Scott Derrickson hat daraus einen zugleich berührenden wie spannenden Thriller geschaffen.
„Das Schweigen der Lämmer“ (1991)
Filmkritik: Der Spielfilm „Das Schweigen der Lämmer“ (OT: „The Silence of the Lambs“, USA, 1991) von Jonathan Demme schaffte bei der 64. Oscarverleihung 1992, welche am 30. März im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles stattfand, etwas, was erst zwei weiteren Filmen („Es geschah in einer Nacht“ (1934), „Einer flog übers Kuckucksnest“ (1975)) gelungen ist. Er gewann die Big Five von seinen insgesamt sieben Nominierungen. Das überraschte alle, die Ausgezeichneten selbst ebenso wie das Publikum, denn schon lange hat kein Thriller, geschweige denn einer mit expliziten Horror-Elementen, den Preis gewonnen und setzte sich so in der Hauptkategorie ‚Bester Film‘ gegen Filme wie „JFK – Tatort Dallas“ (1991) und „Die Schöne und das Biest“ (1991) durch.
„Views“ (2021)
Kurzfilm / Slowakei / Fiktion / 2021
Filmkritik: Der slowakische Kurzfilm „Views“ von Roman Pivovarnik, gesehen im Kurzfilmprogramm des 31. Filmfestival Cottbus 2021, spielt mit der Zeit, Blickwinkeln und Genre-Elementen gleichermaßen gekonnt.
„Conjuring 3: Im Bann des Teufels“ (2021)
Filmkritik: Als James Wan im Jahr 2013 das klassische Haunted-House-Genre auf innovative Weise mit „Conjuring“ neu belebte, wurde man als ZuschauerIn mit feinstem Grusel unterhalten. Mittlerweile kommt die Reihe mit allen Franchises auf acht Filme an deren vorläufigem Ende „Conjuring 3: Im Bann des Teufels“ („The Conjuring: The Devil Made Me Do It“, USA, 2021) steht. Leider hat dieser mittlerweile die Strahlkraft der ersten Filme und auch seine Spannung weitestgehend verloren.
„Escape Room 2: No Way Out“ (2021)
Filmkritik: Im Jahr 2019 lieferte der amerikanische Spielfilm „Escape Room“ wunderbare Unterhaltung und begeisterte mit seiner Mischung aus Adventure-Room und klassischen Horror-Elementen. Nun folgt – zwei Jahre später – „Escape Room 2: No Way Out“ (OT: „Escape Room: Tournament of Champions“, USA, 2021), der direkt am Ende des anderen Films anknüpft und die bekannten Charaktere erneut in einen Escape Room schickt.
