Städtische Sammlungen Freital: Georg Lührig

Ausstellungsbericht: Lange Schlangen an den Kassen, dichtes Gedränge in den Museumsräumen – wer das nicht mag, ist im Freitaler Schloss Burgk genau richtig. Noch bis zum fünften August können Besucher in aller Ruhe die Grafiken und Gemälde von Georg Lührig (1886-1957) betrachten. Völlig unverdient ist dieser niedrige Zuspruch, denn die Ausstellungsmacher um Lührig-Nachfahrin Inge Knoblauch haben einen wahren Schatz gehoben.

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Georg Lührig: Rumänischer Park, 1900, Privatbesitz © Städtische Sammlungen Freital / Biokovar

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Deutung des Daseins. Bernhard Kretzschmar in der Städtischen Galerie Dresden

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Bernhard Kretzschmar: Selbstportät (1946)

Ausstellungsbericht: Gleich zu Beginn grüßt der Maler den Besucher. Das Selbstporträt, das Bernhard Kretzschmar 1946 malte, beeindruckt durch vertikale Linien. Sie rahmen und takten das Porträt, aus dem Kretzschmar (1889-1972) ruhig und kritisch blickt.

 

Erst danach fällt der Blick auf den Lebenslauf an der Wand. Obwohl Kretzschmar in der Zeit der beiden großen Kriege lebte und sich freiwillig als Soldat im Ersten Weltkrieg meldete, war er nur ein Jahr beim Militär. Weiterlesen

Ralf Winkler- A. R. Penck in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

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A. R. Penck: ohne Titel, 1975 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Andreas Diesend

Ausstellungsbericht: Im Herbst schlug die Debatte um das Verschwinden der DDR-Kunst aus den Museen große Wellen. Marion Ackermann, Leiterin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, gab sich verwundert. Hie und da findet sich schließlich noch Zonenkunst in den Neuen Meistern. Und vollmundig kündigte sie eine Ausstellung über A. R. Penck für 2018 an. Bis Mitte Mai kann man sie im Residenzschloss besichtigen.

 

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