“Mängelexemplar” von Sarah Kuttner (2009)

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Buchkritik: Die 1979 in Ostdeutschland geborene Sarah Kuttner machte als Viva-Moderation auf sich aufmerksam. Viele Jahre lang war sie nebenbei als Kolumnistin für die Süddeutsche Zeitung und den Musikexpress tätig. Das Buch “Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens” (2006) stellt eine Sammlung dieser geschriebenenen Texte dar. Ihr erster Roman “Mängelexemplar” erschien drei Jahre später. Seitdem wurden noch zwei weitere Romane veröffentlicht: “Wachstumsschmerz” (2011) und “180° Meer” (2016).

In ihrem Debütroman erzählt Kuttner von Karo. Diese ist Ende 20, hat gerade ihren Job verloren und führt eine unglückliche Beziehung. Um sich selbst zu helfen, begibt sie sich freiwillig in Therapie und versucht so schnell wie möglich wieder normal zu werden. Doch als die Angstzustände und Panikanfälle immer schlimmer werden, braucht sie die Hilfe von ihrem besten Freund Nelson, ihrer Mutter und Medikamenten. Mit dem Stigma Depression versucht Karo nun wieder ihr Leben aufzubauen.

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