„Myself Universe“ (2014)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2014

Filmkritik: Der deutsche Trickfilmregisseur  Andreas Hykade (*1968) ist eine bekannte Größe in diesem Genre. Mit Filmen wie „Der Kloane“ (2006) und „Nuggets“ (2014) war er bereits früher Gast auf dem Kurzfilmfestival. In seinem unter zwei Minuten kurzen Filmchen „Myself Universe“ versucht sich Myself, an das Geheimnis des Universums zu erinnern, und das Publikum soll ihm dabei helfen. Der Film ist rasche, kurzweilige Schmunzelunterhaltung.

Bewertung: 6/10

Auf Youtube kann man viele Hykade-Werke begutachten. Zu sehen sind  „Nuggets“ (2014), „Der Kloane“ (2006), „Ring of Fire“ (2000) und das Musikvideo der Toten Hosen zu „Zehn kleine Jägermeister“.

 Den vorgestellten Film gibt es auch bereits auf Youtube:

geschrieben von Doreen Matthei

28. Filmfest Dresden 2016: Tag 1

  1. April: Festivaleröffnung / Nationaler Wettbewerb 1
Die Festivalorganisatorinnen: Karolin Kramheller, Katrin Küchler und Alexandra Schmidt

Die Festivalorganisatorinnen: Karolin Kramheller, Katrin Küchler und Alexandra Schmidt

Das 28. Filmfest Dresden (International  Short Film Festival) startete auch dieses Jahr wieder mit der feierlichen Eröffnung. Die Modaratorin Jenni Zylka leitete uns durch die Veranstaltung. Mit dem einen oder anderen gelungenen Witz untermalte sie das vorgestellte Festivalprogramm.  Zu Wort kamen nicht nur die drei Festivalorganisatorinnen Karolin Kramheller, Katrin Küchler und Alexandra Schmidt, sondern auch die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, die Zweite Bürgermeisterin von Dresden, Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur und Tourismus sowie die Organisatoren Diana Ivanova und Dr. Claus Löser des Sonderprogramms „Retro: Filme für die Sicherheit“.

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Tim Burton: Das traurige Ende des Austernjungen (2011)

@ Quadriga Verlag

Buchkritik: Filmmagier Tim Burton erzählt seine Geschichten einmal nicht in opulenten bewegten Bildern. Sondern in gereimten Kurzgeschichten. Die garniert er mit leicht krakeligen, ausdrucksstarken Zeichnungen. Wer dem makabren Witz von Tim Burtons Filmen verfallen ist, wird das kleine Büchlein berauscht lesen.

23 oft sehr kurze Geschichten vereinen sich im feinen Leineneinband mit Lesebändchen. Unter den Protagonisten tummeln sich Mumien und Giftkerle, ein Schmutzfink und eine Handvoll normal gestaltete Menschen, die sich bald schon einen Schaden zuziehen. So weit, so Tim Burton. Nicht wenige der Figuren erinnern an Helden aus seinen Filmen. Da gibt es Stöckchen, verliebt in Zündhölzchen. Während Zündhölzchen mit verführerischem Wimpernklimpern das Stöckchen in heiße Liebesglut stürzt, erkennt der Leser in den beiden Jack Skellington und Sally wieder.

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28. Filmfest Dresden 2016

© Copyright 2016 Filminitiative Dresden e. V.


© Copyright 2016 Filminitiative Dresden e. V.

Ankündigung: Es ist endlich wieder so weit. Sobald der Frühling sein Antlitz zeigt, bietet die sächsische Landeshauptstadt eine Woche cineastischen Hochgenuss. Vom 12. bis zum 17. April findet in Dresden zum 28. Mal das Filmfest Dresden, International Short Film Festival, statt. Auch dieses Jahr sind die Nationalen und Internationalen Wettbewerbe das Herzstück des Festivals. Darüber hinaus gibt es wieder viele Sonderprogramme. In diesem Jahr beschäftigt sich das Filmfest mit der Fotoanimation, setzt einen Fokus auf Polen und Ungarn und arbeitet mit der Gedenkstätte Bautzner Straße zusammen. Dazu laufen auch die beliebten Kinder- und Jugendfilmblöcke. Wer es etwas schräger mag, ist bei dem Experimente- und Panoramablock gut aufgehoben. So zeigt schon der erste Blick ins Programm eine große Vielfalt und verspricht viele Stunden filmischen Vergnügens. Jeder, der es sich einrichten kann, sollte also definitiv vorbeischauen. Es lohnt sich. Und für alle die, die erst einmal reinschnuppern wollen, gibt es ab Mittwoch täglich das kostenfreie OpenAir auf dem Neumarkt.

geschrieben von Doreen Matthei

http://www.filmfest-dresden.de/de/

“Criminal Activities” (2015)

© Tiberius Film GmbH

© Tiberius Film GmbH

Filmkritik: Der amerikanische Schauspieler Jackie Earle Haley machte in den 70er Jahren mit Filmen wie “Die Bären sind los” (1976) als Kinderstar Karriere. Danach verschwand er für lange Zeit von der Leinwand und tauchte im neuen Jahrtausend in vielen Nebenrollen wie in “Little Children” (2006) und “Shutter Island” (2010) wieder auf. Zudem gelangte er in Fan-Kreisen noch zu einer gewissen Bekanntheit durch seine Hauptrollen als Rorschach in “Watchmen: Die Wächter” (2009) und als Freddy Krueger in der Neuverfilmung von “A Nightmare on Elm Street” (2010). Mit dem Film “Criminal Activities” (OT: “Criminal Activities, US, ”2015) erfüllt er sich nun einen Traum, den er seit Kindheitstagen hegt: Einmal selbst Regie zu führen.

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