„Die Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler (1926)

ab 6 Jahren / S.-Fischer-Verlag / 96 Seiten

Buchkritik: Der österreichische Schriftsteller, Arzt und Dramatiker Arthur Schnitzler erzählt in seinen Werken oft von menschlichen Verfehlungen und beleuchtet psychologisch das Innenleben seiner ProtagonistInnen. Er gilt als der Vertreter der Wiener Moderne, da in seinen Werken auch stets die Hauptstadt und dessen typische Bewohner eine Rolle spielen. Auch in seiner Erzählung „Die Traumnovelle“, geschrieben 1926, spielen all diese Punkte eine wichtige Rolle und so entstand eine abgründige Geschichte über das Verlangen, welche von Stanley Kubrick in „Eyes Wide Shut“ (1999) verfilmt wurde.

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„Guaicurus Street“ (2019)

Filmkritik: Wie schafft man es, ein authentisches Bild eines Rotlichtviertels zu schaffen, bei dem man auch hinter die Kulissen schauen darf. Der brasilianische Regisseur João Borges findet mit seinem Dokumentarfilm „Guaicurus Street“ (OT: „Rua Guaicurus“, Brasilien, 2019), der auf dem 62. DOK Leipzig seine Weltpremiere feierte, eine elegante Lösung. Der Einsatz von Schauspielern macht es möglich und so verschwimmen bei diesem Film die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion.

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