Herman Melville: Bartleby der Schreiber

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Tolles Büchlein! (c) Suhrkamp Insel Verlag

Buchkritik: Die Urform des passiven Helden ist Bartleby, dessen Geschichte 1853 erstmals gelesen werden konnte. Moby-Dick-Autor Herman Melville erzählt die Geschichte des seltsamen Typen auf 74 vergnüglichen Seiten. Bartleby wurde zum Vorbild für Figuren wie Yvonne, die Burgunderprinzessin und andere, deren wichtigstes Merkmal das Nichtstun ist.

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Hermann Kant: Der dritte Nagel (Erzählung)

Buchkritik: Hermann Kant ist gestorben. Er war einer der Großen der DDR-Literatur, aber einer, den nach der Wende kaum noch einer las. Nach seinem Tode kommt die Frage auf: Ist das berechtigt? Kann der wirklich weg, oder war der besser als sein Ruf? Eine Erzählung von ihm schafft in weniger als einer Stunde Klarheit.

„Der dritte Nagel“ heißt die Geschichte, die es als Großdruck-Taschenbuch auf 95 Seiten bringt (Ausgabe von 1989). Ein prima Probierhäppchen. Die Sprache ist einfach, alltäglich und erfordert keine übermäßige Leseanstrengung.

Berlin, X. Schriftstellerkongress, Hermann Kant

Hermann Kant 1987 @ Rainer Mittelstädt

Inhalt: Der Anfang verschlägt einem die Sprache. Weiterlesen