„Die Ballade von Ella Plummhoff“ (2015)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2015

© Barbara Kronenberg

© Barbara Kronenberg

Filmkritik: Im nationalen Wettbewerb des Filmfests Dresden 2016 fiel der deutsche Kurzfilm “Die Ballade von Ella Plummhoff” besonders positiv auf. Die in Bochum geborene Regisseurin und Drehbuchschreiberin Barbara Kronenberg schloss mit diesem Kurzfilm ihr Studium ab und trifft damit den perfekten Ton. Es erzählt die Geschichte eines Sommers der Außenseiterin Ella (Inga Dreger). Die Achtklässerin schwärmt für ihren Ballettlehrer (Sascha Tschorn) und bekommt Lektionen in Mathe sowie zum Thema Freundschaft durch die nervige Siebtklässlerin Ulrika (Lotta Teufel). In diesem Sommer scheint für Ella trotz Nachhilfe und nervigen Eltern alles möglich.

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Lolo – Drei ist einer zu viel (2016)

© Mars Distribution

© Mars Distribution

Filmkritik: Die Französin Julie Deply ist schon seit ihrem 14. Lebensjahr im Filmbuisness tätig. Man konnte sie bereits in der Drei Farben Trilogie (1993-1994) von Krzysztof Kieslowski sehen. Doch ihre internationale Bekanntheit erlangte sie erst an der Seite von Ethan Hawke in der “Before”-Reihe (1995-2004-2013) von Richard Linklater. 1995 schloss sie ihr Filmstudium mit dem Regie-Kurzfilm “Blah Blah Blah” ab und bringt seit 2002 immer wieder eigenregierte Filme meistens Komödien auf dem Markt. Der Spielfilm “Lolo – Drei ist einer zu viel” (OT: “Lolo”, 2016, Frankreich) ist ihr neuestes Werk.

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“Master Blaster” (2014)

Kurzfilm / Japan / Animation / 2014

© Sawako Kabuki, Standbild

© Sawako Kabuki, Standbild

Filmkritik: Bereits in ihren vorherigen Werken hat die japanische Regisseurin Sawako Kabuki, Jahrgang 1990, mit Werken wie “Anal Juke – Anal Juice” (2014) in ihrer analen Phase geschwelgt. Der knallbunte Animationskurzfilm “Master Blaster” erzählt mit Hilfe eines Liedes eine seltsame Geschichte über Liebe und Besitzansprüche. Dabei möchte die Frau am liebsten im Anus ihres Geliebten eintauchen. Der japanische Song von Shinsuke Sugahara erklärt die Leidenschaften der dargestellten Personen zum Teil und bringt ein bisschen Licht in das Wirrwarr. “Master Blaster” ist kein besonders tiefgründiger Film oder einer, der jeden Geschmack treffen wird. Aber er schafft es bestimmt, das ein oder andere Gemüt mit seinen vier Minuten Länge zu unterhalten und einen Ohrwurm zu verpassen.

Bewertung: 5/10

Auf YouTube kannst Du den kompletten Kurzfilm “Master Blaster” (Musik m. engl. UT) anschauen.

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen: 28. Filmfest Dresden – Festival Katalog

“Ein Mann namens Ove” (2015)

© Concorde Filmverleih GmbH

© Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Wieder einmal erscheint auf der Kinoleinwand die Adaption eines Weltbestsellers. Der Debütroman “Ein Mann namens Ove” (2014) von Frederik Backman hielt sich in Schweden mehrere Wochen auf Platz 1, wurde in 25 Sprachen übersetzt und in 30 Ländern verkauft. Trotzdem haben hier in Deutschland bestimmt nur wenige das Buch gelesen. Die Verfilmung,  “Ein Mann namens Ove” (OT: “En man som heter Ove”, Schweden, 2015), könnte dem Roman eine neue, verdiente Aufmerksamkeit schenken, da der Film wie auch schon das Buch eine überaus gelungene Mischung aus Drama und Komödie ist.


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