Aufführungsbericht: Eine der letzten Inszenierungen des Altmeisters Frank Castorf ist es. Kultstück wird es genannt. Der Balla-Balla-Baumeister ist laut, bunt und eine pralle Tüte aus Banalitäten. Wer das Drama von Henrik Ibsen vorher nicht kannte, wird nach diesen langen vier Stunden auch nicht schlauer sein.

Wer jetzt denkt: „Hä?“, weiß schon alles über das Stück. Solness (Marc Hosemann), Hilde (Kathrin Angerer), Hübchenpuppe, Solness‘ Ehefrau Aline (Daniel Zillmann) (c) Thomas Aurin für Volksbühne Berlin






Meinung: Ich bekomme von Büchern nicht genug. Trotzdem hatte ich bisher wenig Neigung, zur Buchmesse zu gehen. Allem voran, weil ich keine Menschenmassen mag. Nun habe ich es doch gewagt. Hier mein Befund nach einem Sonntag voller Menschen, Bücher und anschließendem Muskelkater.
