Filmkritik: Bereits am Anfang des 20. Jahrhunderts kam der Zombiefilm als Subgenre des Horrorfilms auf. Es fing an mit Voodoo-Filmen, in welchen die Untoten belebt wurden und ging mit vielen oft seuchenartigen Infektionen weiter. Der Zombiefilm hat spätestens seit den 70er Jahren Hochkonjunktur und kann seitdem mit vielen Spielarten aufwarten. Neben den klassischen Infektionsfilmen wurden in den letzten Jahren vor allem die Zombiekomödien en vogue (siehe beispielsweise “Z-Office”). Unabhängig von der Ausrichtung ist stets eine moralische Komponente oder ein gesellschaftskritischer Ansatz vorhanden. Der Spielfilm “The Girl with All the Gifts” (OT: “The Girl with All the Gifts”, UK/USA, 2016), der auf dem Filmfestival in Locarno seine Weltpremiere feierte, setzt auf Realitätsnähe und rückt schwierige moralische Fragen ins Zentrum seiner Geschichte. Weiterlesen
London
„Secret Diary of a Call Girl“ (Staffel 1-4, 2007-2011)
Serienkritik: Die ehemalige Popsängerin Billie Piper, die in den späten 90er Jahren einige Chart-Erfolge hatte, wurde durch Serien wie “Doctor Who” (2005–2006, 2008, 2010, 2013) und “Penny Dreadful” (2014-2016) bekannt. In der Serie “Secret Diary of a Call Girl” (4 Staffeln, UK, 2007-2011) darf sie sich als Hauptdarstellerin nach dem gleichnamigen Roman als Luxus-Callgirl austoben und scheint dafür gemacht zu sein.
“Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst” (2015)
Filmkritik: Die Dokumentation “Peggy Guggenheim – Ein Leben für die Kunst” (OT: “Peggy Guggenheim: Art Addict”, GB/IT/US, 2015) von der Regisseurin Lisa Immordino Vreeland erzählt anhand von Interviews, Tondokumenten, Bildern und Filmaufnahmen die Geschichte von Peggy Guggenheim und ihre Bedeutung für die Kunst.
“Smaragdgrün” (2016)
Filmkritik: Der Spielfilm “Smaragdgrün” (Deutschland, 2016) ist der Abschluss der Verfilmungen der Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier (2009-2010). Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde übernahmen wieder die Regie und blieben ihrem Konzept seit “Rubinrot” (2013) und dem nachfolgendem “Saphirblau” (2014) treu.
“Legend” (2015)
Filmkritik: Der britische Schauspieler Tom Hardy (*1977) wurde durch den allseits beliebten Blockbuster “Inception” (2010) international bekannt. Seitdem bekam er in Filmen wie “Dame, König, As, Spion” (2011), “The Dark Knight Rises” (2012), “No Turning Back” (2013) und “Mad Max: Fury Road” (2015) die Möglichkeit, sein Schauspieltalent zur Schau zu stellen. Ihm gelingt es, die komplette Bandbreite an Emotionen glaubhaft rüberzubringen. So kann er in den Rollen als Wilder, Verzweifelter, Charmeur oder Psychopath überzeugen. Der britische Film “Legend” (OT: “Legend”, GB, 2015), in dem Tom Hardy die beiden sehr unterschiedlichen Brüder Ronnie und Reggie Kray verkörpert, scheint die logische Konsequenz aus seinem abwechslungsreichen Spiel zu sein.
„Im Rausch der Sterne“ (2015)
Filmkritik: Food Porn Filme, bei denen das Essen und dessen Zubereitung eine zentrale Rolle einnehmen, besitzen zwar eine lange und internationale Tradition, finden aber nur bei bestimmten Zielgruppen Anklang. Dabei hat sogar einer dieser Filme – „Babettes Fest“ (1987) – einen Oscar gewonnen. Zumindest manche Filme wie „Chocolat“ (2000) und „Julie und Julia“ (2009) fanden in weiten Kreisen aufgrund ihrer berühmten und guten Darsteller Beachtung. In dem letzten Jahr kamen mit Filmen wie „Madame Mallory und der Duft von Curry“ (2014), „Kiss the Cook“ (2014) und dem nun startenden „Im Rausch der Sterne“ (Originaltitel: „Burnt“, US, 2015) eine größere Anzahl Filme dieses Subgenres auf den Markt.




