Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin Betina Kuntzsch („Kopf Faust Fahne – Perspektiven auf das Thälmanndenkmal“) konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Himmel wie Seide. Voller Orangen“ erfahren, der u.a. im Programm des 67. DOK Leipzig 2024 und des 40. Interfilm 2024 lief. Sie spricht über die Entstehung des Films, die eingesetzte Technik und warum sie sich immer wieder dem Kurzfilm zuwendet.
Flugzeug
„Passenger C“ (2023)
Filmkritik: Der Produzent Cassian Elwes gibt mit 64 Jahren sein filmisches Regie-Debüt. In „Passenger C“ (OT: „Passenger C“, USA, 2023), der mit dem Seymour Cassel Acting Award auf dem 30. Internationalen Filmfestival Oldenburg 2023 ausgezeichnet wurde, erzählt er nach eigenen Erlebnissen von einem Vorfall und nutzt die Geschichte vor allem dazu, sich selbst gut ins Licht zu setzen.
„1 Meter/hour“ (2018)
Kurzfilm / Frankreich / Animation / 2018
Filmkritik: Der französische Animationskünstler Nicolas Deveaux begeistert schon länger das Publikum mit Tieranimationen in einem realistischen Gewand wie seinem Kurzfilm „7 Tonnes 2“. Mit seinem neuesten Film „1 Meter/Hour“ (OT: „1 Mètre/Heure“) kann er auch Groß und Klein auf vielen Festivals u.a. auf der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg 2019 und dem 21. Landshuter Kurzfilmfestival 2021, begeistern und schafft es noch mehr authentische Animationen zu kreieren.
„Bringing Babs Home“ (2018)
Kurzfilm / USA / Fiktion / 2018
Filmkritik: Aus einer Situation heraus entstand der Kurzfilm „Bringing Babs Home”, denn nachdem ELO Films ihren Film „Babs“ in Großbritannien realisiert hatten, musste die Gummipuppe wieder nach Hause gebracht werden. Weiterlesen
“Mayday” (2015)
Kurzfilm / Frankreich / Fiktion / 2015
Filmkritik: Der französische Kurzfilm “Mayday” erzählt in seiner knappen Viertelstunde die Geschichte des gestörten Verbrechers Michel (Adrien Bour). Dieser befindet sich auf seinem Auslieferungsflug. Durch seine Angst und seine kranke Psyche halluziniert er und wünscht sich eine Katastrophe herbei. Der Regisseur Sébastien Vanicek, der auch das Drehbuch geschrieben hat, entführt den Zuschauer in den Kopf des Geisteskranken, sodass auch die Betrachter nicht zwischen Realität und Halluzination unterscheiden können. Hinzu kommen ständige Zeitsprünge zurück, die dem Zuschauern erst nach und nach die Situation erschließen lassen. Dabei ist der Film wie ein Ausschnitt einer Geschichte und möchte gar nicht einen Verlauf erzählen, sondern nur einen Einblick in Michels Kopf geben, was teilweise schon gehörig eklig und schockierend ist. So erscheint “Mayday” wie eine unterhaltsame Idee, deren finale Ausreifung und Umsetzung aber noch nicht durchgeführt wurde.
Bewertung: 5,5/10
geschrieben von Doreen Matthei
Quellen: Cinestrange 2016 – Programmheft

