Filmkritik: Auf den 57. Hofer Filmtagen 2023 wurde die Langzeitdokumentation „Frank Meyer“ (Deutschland, 2023) mit dem Granit – Hofer Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Jetzt befindet sich der Film über einen ehemaligen Bodybuilder, der von einem Comeback träumt, auf Kinotournee und kann im Streaming gesehen werden.
37. Filmfest Dresden 2025
8. bis 13. April 2025 / Filmtheater Schauburg, Thalia Cinema . Coffee and Cycling, Programmkino Ost, Schloßplatz Dresden, Filmgalerie Phase IV, Clubkino im Lingnerschloß, Zentralkino, Hole of Fame, Kino im Kasten, Kunsthaus Raskolnikow e.V. / Galerie, DIAF – Deutsches Institut für Animationsfilm, Geh8 Kunst Raum Ateliers
Festivalbericht: Die 37. Ausgabe des International Short Filmfestivals in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, kurz Filmfest Dresden, zeigte an sechs Tagen vom 9. bis zum 13. April an 6 Tagen 380 Kurzfilme aus 61 Ländern. Dabei stand nicht nur das Sonderprogramm unter dem Motto „Solidarisiert Euch!“, sondern dieses zog sich durch das ganze Festival. So merkte man vor allem in den gehaltenen Reden die klare, kämpferische Haltung an, die sich gegen die Kürzungen im Kultur-Sektor richteten. Die Festivalleiterin Anna Gaschütz und ihre Stellvertreterin Sylke Gottlebe sprachen sich für ein vielfältiges kulturelles Angebot aus, das auch gerade in diesen höchst politischen Zeiten von großer Notwendigkeit ist. Auch vielen Filmen merkte man den ernsten Hintergrund, gesellschaftliche Missstände wie auch die ernsten politischen Zeiten an. Trotzdem schaffte es das Filmfest auch in diesem Jahr – gerade mit seinen Kooperationen – auch Leichtigkeit und Humor ins Festival zu bringen.
Jetzt in der Mediathek! – Der Film „Circle“
Mediathek-Tipp: Im Berlinale Shorts Programm der 74. Berlinale 2024 lief der schwarz-weiße Animationsfilm „Circle“ von Joung Yumi („House of Existence“) – den gelungenen, interpretationswürdigen Kurzfilm könnt ihr noch bis zum 6. August 2025 auf ARTE streamen.
Streaming-Anbieter: ARTE
Sprache: ohne Sprache
Ein Mediathek-Tipp von Doreen Kaltenecker
75. Berlinale 2025 – Berlinale Special, Perspectives, Panorama und Generation
Rückblick: Vor ein paar Wochen haben wir bereits auf die Wettbewerbsfilme der Berlinale zurückgeblickt. Doch die Berlinale ist nicht nur der Wettbewerb. Viele ausgezeichnete Filme laufen auch in den anderen Sektionen des Festivals, auch wenn sie vielleicht nicht so ganz in die Wettbewerbs-Film-Schablone passen. Das ist überhaupt nicht tragisch und sorgt für Abwechslung.
Folgende Filme sind besonders im Gedächtnis geblieben:
Sieben Fragen an Daniel Pineros
Interview: Im Gespräch mit dem US-amerikanischen Regisseur Daniel Pineros konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Bisected“ erfahren, der im ‚Shock Block‘-Programm des 25. Landshuter Kurzfilmfestival 2025 lief, erfahren, wie die Idee dazu entstand, warum er sich für die Wüste als Motivgeber entschied und ob aus dem Kurzfilm auch ein Langfilm werden könnte.
„Bisected“ (2023)
Kurzfilm / USA / Fiktion / 2023
Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „Bisected“ von Daniel Pineros, der im ‚Shock Block‘ des 25. Landshuter Kurzfilmfestival 2025 seine Deutsche Premiere feierte, ist ein Proof-of-Concept für einen spannenden Sci-Fi-Horror-Film.
Kinostarts 01.05.2025
Kinostarts 01.05.2025
- Die Legende von Ochi
- Thunderbolts*
- Death of a Unicorn
- Rust – Legende des Westens
- Volveréis – Ein fast klassischer Liebesfilm
- Red Heat
- Der Meister und Margarita
- Bambi – Eine Lebensgeschichte aus dem Wald
- Muxmäuschenstillˣ
- Nachmittage der Einsamkeit
- Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute
- Björk : Cornucopia
- Der dritte Bruder
- Ghost in the Shell 2 – Innocence
- Provisorium
Neun Fragen an Jennifer Mallmann
Interview: Im Gespräch mit der deutschen Regisseurin und Journalistin Jennifer Mallmann konnten wir mehr über ihren Dokumentarfilm „Moria Six“ erfahren, der seine Weltpremiere auf dem 67. DOK Leipzig 2024 feierte und dort auch den DEFA-Förderpreis und den Filmpreis Leipziger Ring gewinnen konnte, wie es zu dem initialen Briefkontakt kam, wie es war sich selbst in den Film einzubauen und wie sie die Filmbilder für ihre Dokumentation, die oft, das eigentliche Thema nicht zeigen kann, fanden.
„Moria Six“ (2024)
Filmkritik: Die Dokumentation „Moria Six“ von Jennifer Mallmann, die auf dem 67. DOK Leipzig 2024 ihre Weltpremiere feierte und gleich zwei Preise (DEFA-Förderpreis und den Filmpreis Leipziger Ring) gewinnen konnte, erzählt über einen persönlichen Briefwechsel und Vor-Ort-Aufnahmen von den Nachwirkungen des Brands in dem Geflüchtetenlager.
„Die Legende von Ochi“ (2025)
Filmkritik: Der Familienfilm „Die Legende von Ochi“ (OT: „The Legend of Ochi“, USA, Finnland, UK, 2025) ist das Spielfilmdebüt von Isaiah Sacon, der vorher vor allem durch Musikvideos aufgefallen ist. Er entscheidet sich in seinem ersten Langfilm für handgemachte, klassische Effekte und erzählt so eine Geschichte, die nicht aus dieser (cineastischen) Zeit zu stammen scheint.

