75. Berlinale 2025 – Berlinale Special, Perspectives, Panorama und Generation

Shorts im CUBIX

Rückblick: Vor ein paar Wochen haben wir bereits auf die Wettbewerbsfilme der Berlinale zurückgeblickt. Doch die Berlinale ist nicht nur der Wettbewerb. Viele ausgezeichnete Filme laufen auch in den anderen Sektionen des Festivals, auch wenn sie vielleicht nicht so ganz in die Wettbewerbs-Film-Schablone passen. Das ist überhaupt nicht tragisch und sorgt für Abwechslung.

Folgende Filme sind besonders im Gedächtnis geblieben:

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Sieben Fragen an Lesley Loksi Chan

Lesley Loksi Chan

Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin Lesly Loksi Chan konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Lloyd Wong, Unfinished“ erfahren, der auf der 75. Berlinale 2025 den Goldenen Bären des ‚Berlinale Shorts‘-Programms und den Teddy Award als bester Kurzfilm gewann, wie sie selbst zu dem Künstler Lloyd Wong und seinem filmischen Material kam, was ihr bei der Aufarbeitung – visuell und narrativ – wichtig war und warum sie sich schnell von dem Gedanken verabschiedete, das Material von Lloyd beenden zu müssen.

The original english language interview is also available.

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„Lloyd Wong, Unfinished“ (2025)

Kurzfilm / Kanada / Dokumentation / 2025

Filmkritik: Der Kurzfilm „Lloyd Wong, Unfinished“ der kanadischen Künstlerin Lesley Loksi Chan gewann auf der 75. Berlinale 2025 zwei Preise: den queeren Teddy Award als bester Kurzfilm und den Goldenen Bären des ‚Berlinale Shorts‘-Programms. Chan nutzt Lloyd Wongs Filmmaterial über sein Leben mit AIDS aus den 90ern und findet eine Herangehensweise, welche dem fragmentarischen Wesen der Originalaufnahmen treu bleibt und dies als Prinzip übernimmt. 

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Acht Fragen an Nicolas Gourault

Interview: Im Gespräch erzählt uns der französische Filmemacher Nicolas Gouralt, was seine Herangehensweise bei seinem Kurzfilm „Their Eyes“ war, der im Rahmen des ‚Berlinale Shorts‘-Programm der 75. Berlinale 2025 seine Weltpremiere feierte, um die Arbeitswelt der gezeigten Clickworker erlebbar zu machen.

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„Their Eyes“ (2025)

Kurzfilm / Frankreich / Dokumentation / 2025

Filmkritik: Der französische Künstler und Filmemacher Nicolas Gourault portraitiert in seinem Dokumentar-Kurzfilm „Their Eyes“ die Arbeit von Clickworkern und macht diese für das Publikum verständlich und erlebbar. Der Film lief in der ‚Berlinale Shorts‘-Sektion auf der 75. Berlinale 2025.

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„Was Marielle weiß“ (2025)

Filmkritik: Zwei Wettbewerbsfilme der 75. Berlinale 2025 stellten ein telephatisches Mädchen ins Zentrum ihrer sonst unterschiedlichen Geschichten. Der ruhige spanisch-argentinische Film „The Message“ („El Mensaje“) ließ ein junges Mädchen Kontakt mit Tieren aufnehmen. Beim weniger ruhigen „Was Marielle weiß“ (ET: „What Marielle Knows“) des Regisseurs und Drehbuchautors Frédéric Hambalek, der bei der 75. Berlinale 2025 seine Weltpremiere feierte, beziehen sich die telepathischen Fähigkeiten nur auf die eigenen Eltern.

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75. Berlinale 2025 – Wettbewerb

CUBIX

Rückblick: Die Berlinale-Woche war eine Woche der Kontraste. Das gilt für die Filme, aber auch den Kontext, in dem sie gesehen werden. Es gab nüchterne und etwas verschlafene Pressevorstellungen am Vormittag, immer voll gefüllte Publikums-Vorstellungen ohne viel Brimborium und aufregende Premieren mit begeisterten Fans der anwesenden Darsteller:innen und Filmemacher:innen. Es gab etwas zu gemütliche Liege-Sessel im CUBIX und CinemaxX und definitiv deutlich weniger bequeme Sitze im Berlinale-Palast oder der Akademie der Künste.

Ob das auch einen Einfluss darauf hat, wie die Filme wahrgenommen werden? Ganz bestimmt – aber immerhin stand, egal wo und wie etwas gesehen wird, der Film im Mittelpunkt und die Zeit, die man sich ohne Ablenkung für ihn genommen hat. Die 40 Langfilme und 20 Kurzfilme, die wir sehen konnten, waren für uns das Herz der Berlinale.

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„Heldin“ (2025)

Filmkritik: Der Spielfilm „Heldin“ (ET: „Late Shift“, Schweiz, Deutschland, 2025) begleitet genau eine Spätschicht der Krankenpflegerin Floria Lind, gespielt von Leonie Benesch. Der Film der schweizerischen Regisseurin Petra Biondina Volpe feierte seine Weltpremiere im Programm ‚Berlinale Special Gala‘ auf der 75. Berlinale 2025. 

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„Stadtmuseum“ (2024)

Kurzfilm / Deutschland / Dokumentation / 2024

Filmkritik: Wer gestaltet Städte und wer sollte Städte gestalten? Diese Frage stellt der Essayfilm „Stadtmuseum / Мой рай“ (übersetzt „Mein Paradies“). Dabei bringt Regisseur Boris Dewjatkin seine eigenen Erfahrungen in Berlin ein und arbeitet mit assoziativen Bildern. Der Film feierte im Rahmen der ‚Berlinale Shorts‘ seine Weltpremiere bei der 74. Berlinale 2024, was den Regisseur sichtlich freute.

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