62. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm

28.10. – 3.11.2019 / Cinestar Leipzig, Grassimuseum, Hauptbahnhof Osthalle, Passage Kinos, Schaubühne Lindenfels, Schauburg, Museum der bildenden Künste, Polnisches Institut, Zeitgeschichtliches Forum

Festivalbericht: Seit vielen Jahren ist das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm eine feste Größe in der Festivallandschaft. Nicht nur weil es den Filmemachern nach der Schau in Leipzig auch die Möglichkeit offenbart für den Oscar nominiert zu werden, sondern auch durch die hohe Qualität der Beiträge. Auch im 62. Jahr bietet das siebentägige Festival eine überragende Bandbreite an Lang- und Kurzfilmen, so dass sich der Zuschauer jeden Tag aufs Neue entscheiden muss. Doch egal, was man sich anschaute, die Säle waren meist voll oder gar ausverkauft. An 14 Spielstätten in ganz Leipzig konnte man 310 Lang- und Kurzfilme in Einzelschauen, Retrospektiven und Kompilationen sehen und so eine ganze Woche lang seinen Horizont erweitern. 

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„1 Mètre/Heure“ (2018)

Kurzfilm / Frankreich / Animation / 2018

Filmkritik: Der französische Animationskünstler Nicolas Deveaux begeistert schon länger das Publikum mit Tieranimationen in einem realistischen Gewand wie seinem Kurzfilm „7Tonnes2“. Mit seinem neuesten Film „1 Mètre/Heure“ (ET: „1 Meter/hour“) kann er auch Groß und Klein auf vielen Festivals u.a. auf der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg, begeistern und schafft es noch mehr authentische Animationen zu kreieren.

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„Aghaye Gavaszn“ (2018)

Kurzfilm / Iran / Fiktion / 2018

Filmkritik: Auf mehreren Festivals in diesem Jahr u.a. dem 31. Filmfest Dresden und der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg lief der iranische Stop-Motion-Film „Aghaye Gavaszn“ (ET: „Mr. Deer“), der auf eindringliche Weise, wie schon Niki Lindroth von Bahr ,mit ihrem Kurzfilm „Min Börda“, beweist, dass die Stop-Motion-Technik nicht nur für niedliche Filme á la „Shaun das Schaf“ benutzt werden kann.

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Fünf Fragen an Myrsini Aristidou

Interview: Im Gespräch mit der griechischen Filmemacherin Myrsini Aristidou konnten wir mehr über ihren Film „Aria“ (OT: „Apia“), gesehen auf dem 31. Filmfest Dresden, erfahren, was dahinter steckt und wie die Darstellerin Chrysa Platsatoura mit der Zeit in diese Rolle reingewachsen ist.     

The original english language interview is also available.

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„Apia“ (2017)

Kurzfilm / Frankreich, Zypern / Fiktion / 2017

Filmkritik: Der griechische Kurzfilm „Aria“ (OT: „Apia“). lief im Internationalen Wettbewerb des 31. Filmfest Dresden, von Myrsini Aristidou sorgte nicht nur für Aufsehen, weil er als Produzenten Spike Lee aufführt, sondern mit seiner zutiefst menschlichen und fest in der Realität verankerten Geschichte.

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„Rocketman“ (2019)

Filmkritik: Nachdem die Geschichte Freddy Mercurys mit „Bohemian Rhapsody“ (2018) Millionen Zuschauer in die Kinos lockte und vier Oscars abstauben konnte, kommt gefühlt nur kurze Zeit später das Biopic „Rocketman“ (OT: „Rocketman“, UK/USA, 2019) in die Kinos. Es lässt sich dabei nicht vermeiden, diese beiden Filme zu vergleichen, erzählen sie doch beide die Geschichte eines berühmten, ehemals drogensüchtigen Sängers und das auch noch aus der Hand des gleichen Regisseurs, Dexter Fletcher. Doch eigentlich ist ein Vergleich unnötig, denn „Rocketman“ wählt eine andere Form für seine Geschichte über Elton John: das Musical.

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Fünf Fragen an Carolina Markowicz

Interview: Im Gespräch mit der brasilianischen Filmemacherin Carlina Markowicz konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „O Órfão“, der im Internationaler Wettbewerb des 31. Filmfest Dresden lief, erfahren, wie sie ihre Geschichte dafür fand und was ihr bei der Umsetzung am Herzen lag.

The original english language interview is also available.

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