Filmkritik: Sieben Jahre sind bereits seit dem großartigen Film “Beginners” (2010) vergangen, bis der amerikanischen Regisseur Mike Mills seinen nächsten Film realisierte. Sein dritter Langfilm “Jahrhundertfrauen” (OT: “20th Century Women”, USA, 2016) kann auf voller Linie überzeugen und hätte den Oscar für das beste Originaldrehbuch, für den er nominiert war, vollends verdient. Weiterlesen
Amerika
„Orange is the New Black“ (Staffel 2, 2014)
Spoiler-Warnung: Wenn man die erste Staffel noch nicht kennt, könnte diese Kritik Spoiler enthalten.
Serienkritik: Wenn die erste Staffel einer Serie, wie im Fall von “Orange is the New Black” vom Publikum sehr positiv aufgenommen wird, ist es oft schwierig, diese ohne Einbuße erfolgreich fortzuführen. Doch die im Jahr 2014 produzierte zweite Staffel der amerikanischen Frauenknast-Serie liefert eine konsistente Weiterentwicklung, gute Unterhaltung und anhaltende Spannung. Weiterlesen
„Gilmore Girls: Ein neues Jahr“ (Miniserie, 2016)
Serienkritik: Die von 2000 bis 2007 produzierte, amerikanische Serie “Gilmore Girls” hat eine ganze Generation geprägt. Das Leben der kaffeesüchtigen und schlagfertigen Lorelai und ihrer bezaubernden Tochter Rory in dem kleinen Städtchen Stars Hollow fand viele begeisterte Fans und Anhänger und ist im Gedächtnis dieser Zeit verhaftet. Doch schon in der letzten Staffel merkte man, dass der Serie Schwung verloren ging, so dass deren Ende einen guten Abschluss bildete. Nun, zehn Jahre später, kehren wir nach Stars Hollow zurück und sehen, was die Zeit so gebracht hat. Weiterlesen
“Vor der Morgenröte” (2016)
Filmkritik: Die deutsche Schauspielerin Maria Schrader (*1965) erzählt in ihrem zweiten Spielfilm, “Vor der Morgenröte” (AT: “Vor der Morgenröte – Stefan Zweig in Amerika”, AT/DE/FR, 2016), die Exilgeschichte des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig (1881-1942) als einzelne, für sich stehende Episoden. Sie schuf dabei ein Werk, das sich vor allem an Kenner und Fans von Zweig richtet.
“Rockwell” von Karal Ann Marling (2005)
Buchkritik: Der Verlag Taschen hat eine umfangreiche Reihe über Künstler veröffentlicht. Dabei sind die einzelnen Bücher meistens nur um die 100 Seiten lang und besitzen viele Bilder. Sie dienen wunderbar als Einstieg in das Œuvre eines Künstlers.
“Slow West” (2015)
Filmkritik: Das Western-Genre erlebt in den letzten Jahren eine neue Blüte. Mit dem österreichischen Film “Das finstere Tal” (2014) und der dänischen Produktion “The Salvation” (2014) mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle kamen letztes Jahr bereits zwei sehr gute europäische Western in die Kinos. Die Entwicklung des europäischen Western könnte die dritte Strömung nach der ersten amerikanischen und der zweiten italienischen Welle werden. Diese Filme zeichnen sich durch eine gleichzeitige Annährung an und Abweichung von den Klassikern aus. Die genretypischen Elemente sind vorhanden, aber sie werden aufgefüllt mit interessanten Charakteren und einem etwas kritischeren, distanzierteren Standpunkt. Der Film “Slow West” (OT: “Slow West”, GB/NZ, 2015) reiht sich nahtlos in diese neue Entwicklung ein.
“Straight Outta Compton” (2015)
Filmkritik: Der fast dreistündige Film “Straight Outta Compton” (OT: “Straight Outta Compton”, US, 2015) erzählt die Geschichte der amerikanische Rap-Gruppe N.W.A., spricht aber außerdem hochaktuelle Themen wie Polizeigewalt und Rassismus in Amerika an.
Ende der 80er Jahre sieht es in Compton, einem Vorort von Los Angeles, ähnlich aus wie im restlichen Amerika. Die Afro-Amerikaner werden oft benachteiligt und per se von der Polizei als Verbrecher eingestuft. Aufgrund mangelnder Aufstiegschancen werden einige kriminell, andere versuchen, ihren Traum zu verwirklichen.






