59. Internationale Hofer Filmtage 2025

21. bis 26. Oktober 2025 / Central Kino, Bürgergesellschaft Hof, Arts Avenue

Festivalbericht: In der dritten Oktoberwoche fanden im bayerischen Hof nun zum mittlerweile 59. Mal die Internationalen Hofer Filmtagen statt. Kuratiert von Thorsten Schaumann und unter dem Motto ‚Place to Grow‘ wurden an fünf Spielstätten sechs Tage lang 84 Lang- und 69 Kurzfilmen aus über 30 Ländern gezeigt. Dabei hatte man auch in diesem Jahr die Wahl zwischen zahlreichen (Independent-)Spielfilmen und Dokumentationen. Auch gab es eine Sonderreihe zur Filmemacherin Julia von Heinz („Treasure“) und das Klassikerprogramm mit u.a. „Eraserhead“ (1977) von David Lynch

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Neun Fragen an Hannah Schweier

Interview: Im Gespräch mit der deutschen Filmemacherin Hannah Schweier („Cindy liebt mich nicht“ (2010)) erzählt sie mehr zu der Entstehung und Umsetzung ihres ersten Dokumentarfilms „80.000 Schnitzel“. Dieser lief auf dem 63. DOK Leipzig im Programm ‚Deutscher Wettbewerb‘ und im DOK-Filmgespräch erzählt sie mehr von der Entstehung ihres Films. Mit der Testkammer sprach sie über die genauen Umsetzung, die inszenatorischen und visuellen Leitlinien, wie sie es geschafft hat, trotz vieler emotionalen Belastungen professionell zu bleiben und ob der Film selbst ihr Leben verändert hat.

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„80.000 Schnitzel“ (2020)

Filmkritik: In dem Film „80.000 Schnitzel“, der auf dem 63. DOK Leipzig 2020 mit dem ver.di Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness sowie auf dem Zürich Film Festival mit dem critic’s choice award ausgezeichnet wurde, wollte die Filmemacherin Hannah Schweier mit Hilfe der Dokumentation ergründen, warum ihre Schwester sich dazu entschied, zum Familienhof zurückzukehren. Zu diesem Zeitpunkt war ihr noch nicht klar, welche Dimensionen der Film schlussendlich annehmen würde.

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Zehn Fragen an Therese Koppe

© Valerie Anex

Interview: Im Gespräch mit der deutschen Regisseurin Therese Koppe konnten wir mehr über ihren Dokumentarfilm „Im Stillen Laut“ erfahren, der als einer der am besten besuchten Filme auf dem 62. DOK Leipzig seine Premiere feierte, über dessen Entstehung und warum sie sich entschied die Künstlerin Erika Stürmer-Alex und ihrer Lebensgefährtin auf so wunderbar entspannte Weise zu portraitieren.  

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