Zehn Fragen an Roman Bordun

Roman Bordun (The Diviners) beim 62. DOK Leipzig

Interview: Im Gespräch mit dem ukrainischen Filmemacher Roman Bordun erfuhren wir mehr über ein ursprüngliches Videotagebuch, das nun als Dokumentarfilm „The Diviners“ auf zahlreichen Festivals läuft – auf dem 62. DOK Leipzig feierte er seine Internationale Premiere. Außerdem erzählt er mehr über den Dreh selbst, über die Ukraine als Filmland und wie er die Berge an Material in einem Dokumentarfilm verhandelt hat.

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„The Diviners“ (2019)

Filmkritik: Als privates Tagebuch hat alles begonnen. Der Künstler und Regisseur Roman Bordun machte aus Videomaterial von 10 Jahren ein beeindruckendes Panoptikum quer durch die Ukraine und feierte mit „The Diviners“ (OT: „Bozhestvenni“, Ukraine, 2019) auf dem 62. DOK Leipzig seine internationale Premiere.

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Fünf Fragen an Hannah Schwaiger & Ricarda Funnemann

Interview: Im Gespräch mit den beiden Filmemacherinnnen Hannah Schwaiger und Ricarda Funnemann erfuhren wir mehr über ihren Dokumentar-Kurzfilm „Luca (m/w/d)“, der auf dem 62. DOK Leipzig seine Premiere feierte, wie sie mit Luca zusammen gekommen sind und warum ihnen das Thema ‘Gender Bender’ am Herzen liegt.

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„Luca (m/w/d)“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Dokumentation / 2019

Luca Hennig

Filmkritik: „Luca (m(w/d)“ ist das Kurzfilm-Debüt von Hannah Schwaiger und Ricarda Funnemann, welcher auf dem renommierten DOK Leipzig (zusammen im Block mit dem schweizer Dokumentarfilm „Under the Skin“) sein Premiere feierte. Sie portraitieren in ihrem Film Luca, der sich auf kein Geschlecht festlegt und geben ihm hier die Chance sich visuell und sprachlich auszudrücken, um so den Zuschauer das Thema ‚Gender Bender‘, also Personen, die bewusst die gesellschaftliche Vorstellung von Geschlechtern überschreiten, näher zu bringen.

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Acht Fragen an Anca Damian

Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin Anca Damian konnten wir mehr über den warmherzigen Animationsfilm „Marona’s Fantastic Tale“, gesehen in der Spätlese des 62. DOK Leipzig, erfahren. Die Regisseurin erzählt über die wahren Hintergründe, über die Animationen und Stile selbst und wie die Musik dazu entstand. 

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„Marona’s Fantastic Tale“ (2019)

Filmkritik: Der Animationsfilm „Marona’s Fantastic Tale“ (OT: „L’extraordinaire voyage de Marona“, Rumänien, Frankreich, Belgien, 2019), gesehen in der Reihe ‘Spätlese’ auf dem 62. DOK Leipzig, von Anca Damian ist ein wunderschönes Animationsmärchen, das die Liebe zwischen Tier und Mensch aus der Sicht eines Hundes erzählt und das Medium der 2D-Animation mit all seinen Stärken ausnutzt.

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62. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm

28.10. – 3.11.2019 / Cinestar Leipzig, Grassimuseum, Hauptbahnhof Osthalle, Passage Kinos, Schaubühne Lindenfels, Schauburg, Museum der bildenden Künste, Polnisches Institut, Zeitgeschichtliches Forum

Festivalbericht: Seit vielen Jahren ist das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm eine feste Größe in der Festivallandschaft. Nicht nur weil es den Filmemachern nach der Schau in Leipzig auch die Möglichkeit offenbart für den Oscar nominiert zu werden, sondern auch durch die hohe Qualität der Beiträge. Auch im 62. Jahr bietet das siebentägige Festival eine überragende Bandbreite an Lang- und Kurzfilmen, so dass sich der Zuschauer jeden Tag aufs Neue entscheiden muss. Doch egal, was man sich anschaute, die Säle waren meist voll oder gar ausverkauft. An 14 Spielstätten in ganz Leipzig konnte man 310 Lang- und Kurzfilme in Einzelschauen, Retrospektiven und Kompilationen sehen und so eine ganze Woche lang seinen Horizont erweitern. 

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„Joe Boots“ (2017)

Kurzfilm / Deutschland / Dokumentation / 2017

Filmkritik: Der deutsche Regisseur Florian Baron hat sich in seinem Dokumentarfilm „Stress“ (2018), der auf dem 61. DOK Leipzig 2018 lief, mit den posttraumatischen Belastungsstörungen von amerikanischen Kriegsveteranen beschäftigt. Um im Vorfeld von seinem Langfilm-Projekt zu überzeugen, kam als Auskopplung der Kurzfilm „Joe Boots“ heraus.

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„Tango“ (1980)

Kurzfilm / Polen / Animationsfilm / 1981

Filmkritik: Auf dem 61. DOK Leipzig lief der außergewöhnliche, polnische Kurzfilm „Tango“ (OT: „Tango“) aus dem Jahr 1981. Er macht deutlich, wie auch bereits vor dem Aufkommen digitaler Möglichkeiten der Animationsfilm mit seinen technischen Möglichkeiten genutzt wurde, um besondere Geschichten zu erzählen.

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“Carlotta’s Face” (2018)

Kurzfilm / Deutschland / Animationsfilm / 2018

Filmkritik: Der Animadok „Carlotta’s Face“ von Valentin Riedl und Frédéric Schuld, gesehen u.a. auf dem 61. DOK Leipzig, den 29. Bamberger Kurzfilmtagen und auf dem 31. Filmfest Dresden, ist ein starker Animationsfilm, der die Geschichte der gesichtsblinden Carlotta erzählt.

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