Sechs Fragen an Peiman Zekavat

Interview: Im Gespräch mit dem Filmemacher und Kameramann Peiman Zekavat erfuhren wir mehr über seinen Lockdown-Kurzfilm „E 14“, der auf dem 63. DOK Leipzig seine Europapremiere feierte, wie er die besondere Pandemie-Situation nutzt, um über die Okonomie des Wohnens zu reden und wie lange er seine Mitmenschen beobachtet hat und wie es sich angefühlt hat.

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30. FilmFestival Cottbus 2020

8.-31. Dezember 2020 / Online via Pantaflix / Festival of East European Cinema 2020

Festivalbericht: Das Jahr 2020 hat es vielen Festivals unmöglich gemacht in ihrer gewohnten Art stattzufinden. Einige fielen aus, einigen verlegten ihr Programm komplett ins Netz und andere fanden duale Hybrid-Varianten. Auch das 30jährige Jubiläum des Filmfestival Cottbus wollte im November sein Programm in den Kinos unter den geltenden Sicherheitsbedingungen zeigen und es parallel zum größten Teil auch online zur Sichtung bereitstellen. Doch leider kam es anders und so mussten sie nach einer Verlegung in den Dezember ganz auf ein Online-Programm ausweichen. Das Festival feierte seinen 30. Geburtstag somit virtuell, präsentierte unter der Leitung von Doreen Goethe und Andreas Stein ein Programm aus 150 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilmen und gab damit einen wunderbaren Einblick in die Filmentwicklung aus über 40 überwiegend osteuropäischen Ländern.

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63. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2020

26. Oktober – 1. November 2020 / Cinémathèque Leipzig, CineStar, Grassimuseum, Hauptbahnhof Osthalle, Passage Kinos, Schaubühne Lindenfels, Schauburg, Online

Festivalbericht: Das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK Leipzig genannt, was seit nunmehr 63 Jahren ein umfangreiches Programm aus vielen Ländern, Themenbereichen und Stilen anbietet, öffnet sich unter der neuen Leitung von Christoph Terhechte der Herausforderung eines Festivals in Pandemie-Zeiten und fand mit einem komplett dualen Programm (vor Ort und online) die perfekte Lösung. Zudem wurde das Programm gestaffelt teilweise bis zum 15.11. angeboten, während das eigentliche Festival am 1. November 2020, kurz vor dem zweiten Lockdown, zu Ende ging. Doch trotz Corona gab es auch auf diesem Festival eine bunte Bandbreite an Themen und Stoffen und aus über 47 Ländern konnte man insgesamt 150 Lang- und Kurzfilme sichten. Zudem verlieh das DOK Leipzig in diesem Jahr 16 Preise und führte wieder die Silberne Taube als Auszeichnung ein.

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„They Shall Not Grow Old“ (2019)

Filmkritik: Wie man der nächsten Generation Zeitgeschichte näher bringen kann und das abseits des staubigen Geschichtsunterricht ist immer eine spannende Frage. Der bekannte Regisseur Peter Jackson findet mit „They Shall Not Grow Old“ (OT: „They Shall Not Grow Old“, UK/Neuseeland, 2019) eine gelungene Antwort auf diese Frage und schuf eine Dokumentation, die Geschichte durch ein paar Tricks lebendig werden lässt.

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62. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm

28.10. – 3.11.2019 / Cinestar Leipzig, Grassimuseum, Hauptbahnhof Osthalle, Passage Kinos, Schaubühne Lindenfels, Schauburg, Museum der bildenden Künste, Polnisches Institut, Zeitgeschichtliches Forum

Festivalbericht: Seit vielen Jahren ist das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm eine feste Größe in der Festivallandschaft. Nicht nur weil es den Filmemachern nach der Schau in Leipzig auch die Möglichkeit offenbart für den Oscar nominiert zu werden, sondern auch durch die hohe Qualität der Beiträge. Auch im 62. Jahr bietet das siebentägige Festival eine überragende Bandbreite an Lang- und Kurzfilmen, so dass sich der Zuschauer jeden Tag aufs Neue entscheiden muss. Doch egal, was man sich anschaute, die Säle waren meist voll oder gar ausverkauft. An 14 Spielstätten in ganz Leipzig konnte man 310 Lang- und Kurzfilme in Einzelschauen, Retrospektiven und Kompilationen sehen und so eine ganze Woche lang seinen Horizont erweitern. 

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„Find Fix Finish“ (2017)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2017

Filmkritik: Auf den 28. Bamberger Kurzfilmtagen lief der außergewöhnliche Experimentalfilm „Find Fix Finish“ von Sylvain Cruiziat und Mila Zhluktenko, welcher mit seiner Mischung aus dokumentarischen Elementen und unschuldigen Drohnenaufnahmen eine politische Wucht erzielt. Weiterlesen

Fünf Fragen an Eva van Tongeren

Regisseurin Eva van Tongeren

Interview: Im Gespräch mit der niederländischen Künstlerin Eva van Tongeren erzählt sie mir mehr über ihren Kurzfilm „Still from afar“, der im internationalen Wettbewerb der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg lief, und dem dahinterstehenden Projekt. Außerdem berichtet sie von der Wirkung des Briefverkehrs mit einem Pädophilen und wie sie die richtigen Bilder für ihre gemeinsame Geschichte fand.

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„Tracing Addai“ (2018)

KosKurzfilm / Deutschland / Dokumentation / 2018

Filmkritik: Auf vielen Festivals darunter den 29. Bamberger Kurzfilmtagen und dem 28. Filmfestival Cottbus konnte man den Kurzfilm „Tracing Addai“ von Esther Niemeier sehen. Aus einem persönlichen Standpunkt heraus, beschäftigt sich die Regisseurin mit der Frage, wie junge Männer zu Terroristen werden können. Weiterlesen

61. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2018 (DOK)

Leipzig / Cinestar, Passage Kinos, Schaubühne Lindenfels, Cinémathèque Leipzig, Grassimuseum, Polnisches Institut / 29.10.-4.11.2018

Festivalbericht: Einmal im Jahr wird die sächsische Stadt Leipzig zum Treffpunkt für Dokumentarfilmer und Animationskünstler aus aller Welt. Auch in diesem Jahr trafen sich hier Filmemacher, um ihre Filme vorzustellen, den ein oder anderen Preis zu gewinnen und Kontakt zu anderen Filmschaffenden und zum Publikum aufzunehmen. Auch für das Publikum wurde auf dem 61. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (kurz DOK) viel und vor allem durch seine stimmige Mischung aus Kurz- und Langfilmen ein abwechslungsreiches Programm geboten.

 

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“Farewell Halong” (2017)

Poster zum Dokumentarfilm "Farewell Halong"Filmkritik: Der deutsche Filmemacher Duc Ngo Ngoc besitzt eine starke Verbindung zu seinem Heimatland Vietnam, obwohl er es bereits als Vierjähriger verlassen hat. So verwundert es nicht, dass alle seine bisher entstandenen Filme Fragen von Identität und Heimat aufwerfen und stets auch von seinem Herkunftsland handeln. Nach seinen ersten Kurzfilmen wie dem dem wunderbaren “Obst und Gemüse” erscheint nun die Dokumentation “Farewell Halong” (Deutschland, 2018) in den deutschen Kinos. Weiterlesen