Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Blue Moon“ von Richard Linklater ist ein ungewöhnliches Biopic über den Musicalautor Lorenz Hart, das sich auf einen Abend und einen Ort konzentriert und dem Frühverstorbenen und seiner Arbeit ein kleines Denkmal setzt.
Internationale Filmfestspiele Berlin
„Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ (2025)
Filmkritik: Der heruntergekommene Mann aus der Zukunft (Sam Rockwell) ist frustriert: Egal welches Team er aus überrumpelten Diner-Gästen zusammenstellt – der Übergang zwischen Entführung und Überzeugung ist fließend – sie schaffen es einfach nicht die Welt zu retten. Dabei scheint die Aufgabe denkbar einfach: Sie müssen nur einen kleinen Jungen daran hindern, eine KI zu entwickeln, die den Weltuntergang herbeiführt. Auf dem Weg dahin muss das Team einige schwere und vor allem abstruse Hindernisse aus dem Weg räumen.
Berlinale Shorts 2026
12. bis 22. Februar 2026 / Colosseum, Cubix, Filmtheater am Friedrichshain, Silent Green, Urania, Zoo Palast
Festivalbericht: In diesem Jahr feierte die 2006 eingerichtete Sektion ‚Berlinale Shorts‘ als Teil der 76. Berlinale 2026 ihr 20. Jubiläum. Seit 2019 kuratiert und leitet Anna Henckel-Donnersmarck das Kurzfilmprogramm. In diesem Jahr bestand das Programm aus 21 Kurzfilmen aus 20 Ländern, von denen vier mit Preisen ausgezeichnet wurden.
„What Will I Become?“ (2026)
76. Internationale Filmfestspiele Berlin 2026 – Ankündigung
12.-22.02.2026 / Berlin
Ankündigung: Am 12. Februar eröffnet die 76. Ausgabe der Berlinale 2025. An 25 Spielstätten hat man über eine Woche lang die Möglichkeit, 276 Filme aus 80 Ländern zu entdecken. Das Festival wird mit dem afghanischen Spielfilm „No Good Men“ von Shahrbanoo Sadat. Der goldene Ehrenbär geht in diesem Jahr an die Schauspielerin Michelle Yeoh.
„Little Trouble Girls“ (2025)
Filmkritik: Der slowenische Spielfilm „Little Trouble Girls“ feierte seine Weltpremiere auf der 75. Berlinale 2025 in der Sektion ‚Perspectives‘. Der Debütfilm von Urška Djukić ist eine klassische Coming-of-Age-Geschichte von jungen Frauen zwischen sexuellem Erwachen und religiöser Erziehung.
„Lesbian Space Princess“ (2025)
Filmkritik: Der australische Animationsfilm „Lesbian Space Princess“ von Emma Hough Hobbs und Leela Varghese feierte auf der 75. Berlinale 2025 seine Weltpremiere und konnte u.a. den Teddy Award gewinnen. Dieser weltweit erste offizielle LGBTIQ-Filmpreis, der seit 1987 verliehen wird, ging zurecht an diese quirlige, bunte und mit vielen Anspielungen versehene Geschichte einer jungen, queeren Frau.
„Mother’s Baby“ (2025)
Filmkritik: Der österreichische Spielfilm „Mother’s Baby“ (Österreich/Schweiz/Deutschland, 2025) von Johanna Moder, der im Wettbewerb der 75. Berlinale 2025 seine Weltpremiere feierte, erzählt mit dem Blick durch die Genre-Brille wie bereits das große Vorbild „Rosemaries Baby“ (1968) von Roman Polanski von Mutterschaft.
„Herz aus Eis“ (2025)
Filmkritik: Der französisch-deutsche Spielfilm „Herz aus Eis“, der seine Weltpremiere im Wettbewerb der 75. Berlinale 2025 feierte, ist die fünfte Regiearbeit von Lucile Hadžihalilović, die darin eine Geschichte frei nach Hans-Christian Andersens „Schneekönigin“ und von einer gegenseitigen Abhängigkeit einer junger Frau und eines Stars erzählt.
„Sorda – Der Klang der Welt“ (2025)
Filmkritik: Der spanische Spielfilm „Sorda – Der Klang der Welt“ (OT: „Sorda“, Spanien, 2025) von Eva Libertad wurde zurecht auf der 75. Berlinale 2025 mit dem Panorama Publikums-Preis ausgezeichnet. Der Film, der nun in den Kinos startet, ist vorrangig ein gelungener Beziehungsfilm, aber auch ein Appell, dass sich das Kino und auch das gesellschaftliche Denken mehr öffnen müssen.
