Filmkritik: Der Debütfilm „Behind the Haystacks“ (OT: „Píso apó tis Thimoniés“, Griechenland/Deutschland, 2022) der griechischen Regisseurin Asimina Proedrou, der auf dem 30. Oldenburger Filmfestival 2023 seine Deutsche Premiere feierte, erzählt anhand dreier Familienmitglieder von der Flüchtlingskrise aus griechischer Sicht.
Internationales Filmfest Oldenburg
Neun Fragen an Annika Mayer
Interview: Im Gespräch mit der deutschen Regisseurin Annika Mayer konnten wir mehr über ihre Dokumentation „Home Sweet Home“ erfahren, die auf dem 66. DOK Leipzig 2023 ihre Weltpremiere feierte, wie es dazu kam, mit ihrer eigenen Großmutter über die häuslichen Gewalterfahrungen zu sprechen, das frühere Super 8 Material aufzubereiten und wie die Familie auf das Filmprojekt reagiert hat.
„From Dawn To Midday on the Sea“ (2022)
Filmkritik: Der Gewinner des Hans Ohlms Preis für den Besten Debütfilm auf dem 30. Internationalen Filmfest Oldenburg 2023 war der japanische Spielfilm „From Dawn To Midday on the Sea“ (OT: „海の夜明けから真昼まで“, Japan, 2022) von Takayuki Hayashi. Er berichtet dabei von seinen eigenen Gedanken als junger Mann und gibt einen Einblick in die Psyche von Incels, womöglich ohne, dass es ihm bewusst ist.
„The Wait“ (2023)
Filmkritik: Der spanische Regisseur F. Javier Gutiérrez kehrt mit seinem Independent-Genre-Film „The Wait“ (OT: „La Espera“, Spanien, 2023), der auf dem 30. Oldenburger Filmfestival 2023 seine Weltpremiere feierte, zu seinen Wurzeln – dem Independent-Film – zurück und realisierte eine wilden Genre-Mix, der Wege abseits des Mainstream-Kinos betritt.
Sechs Fragen an María Monreal Ortano
Interview: Im Gespräch mit der spanischen Filmemacherin María Monreal Ortano, die schon einen dokumentarischen Langfilm realisiert hat, konnten wir mehr über ihren dreiminütigen Kurzfilm „When Grass Grows“ erfahren, der auf dem 30. Internationalen Filmfest Oldenburg 2023 als Vorfilm für „The Wait“ (2023) lief, wie sie zu der Geschichte kam und warum es gut ist, dass eine Geschichte manchmal auch kurz ist.
„When Grass Grows“ (2022)
Kurzfilm / Spanien / Fiktion / 2022
Filmkritik: Der spanische Kurzfilm „When Grass Grows“ (OT: „Cuando crece la hierba“) von María Monreal Ortano, der im Programm des 30. Internationalen Filmfestivals Oldenburg 2023 seine Deutschlandpremieren feierte, ist ein amüsanter Short, der in nur wenigen Minuten die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens thematisiert.
Acht Fragen an Jade Hærem Aksnes
Interview: Im Gespräch mit der norwegischen Filmemacherin Jade Hærem Aksnes konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Grill“ erfahren, der auf dem 30. Internationalen Filmfest Oldenburg 2023 seine Weltpremiere feierte, wie ein Zeitungsartikel sie dazu inspiriert hat, warum sie sich trotz des realitätsnahen Stoffes für eine Komödie entschied und wie die Schauspielerin Birgitte Larsen ihre Rolle mitformen konnte.
„Grill“ (2023)
30. Internationales Filmfest Oldenburg 2023
13.-17. September 2023 / Casablanca Kino, Cine K, theater hof/19, Staatstheater Oldenburg
Festivalbericht: In diesem Jahr feierte das Internationale Filmfest Oldenburg, das sich auf weltweite Independent-Filme spezialisiert hat, einen runden Geburtstag. Weiterhin frei nach dem Motto ‚Find your wild‘ mitsamt einer Katze als Maskottchen fand die 30. Ausgabe vom 13. bis 17. September 2023 in der niedersächsischen Stadt Oldenburg statt. Die Leitung übernahm wieder Torsten Neumann und es wurden insgesamt 47 Lang- und Kurzfilme aus 16 Ländern gezeigt und sechs Preise vergeben. Zudem gab es auch in diesem Jahr zwei Tributreihen für die Regisseurin und Schauspielerin Isild Le Besco sowie die Produzentin Jen Gatien.
„Rodéo“ (2022)
Filmkritik: Die Coming-of-Age-Geschichte „Rodeo“ (OT: „Rodéo“, Frankreich, 2022) von Lola Quivoron, die auf den Filmfestspielen Cannes 2022 ihre Premiere feierte, portraitiert illegale Motorradrennen und erzählt gleichzeitig vom Erwachsenwerden ihrer Heldin und das in einem beinah dokumentarischen Stil.
