Interview: Im Gespräch mit der polnischen Filmemacherin sprachen wir über ihren Kurzfilm „I’m here“, gesehen auf dem 63. DOK Leipzig, wie die Geschichte zu ihrem Stop-Motion entstand, wie der Film umgesetzt wurde und was ihr bei der Entwicklung der Puppen am Herzen lag.
Monat: Dezember 2020
„I’m here“ (2020)
Kurzfilm / Polen / Animation / 2020
Filmkritik: Der Stop-Motion-Film „I’m here“ (OT: „Jestem tutaj“) der polnischen Filmemacherin Julia Orlik gehörte zu den bewegendsten Filmen des 63. DOK Leipzig 2020, wo er seine deutsche Premiere feierte. Er schafft es, die letzten Wochen im Leben eines Menschen authentisch einzufangen.
„Downstream to Kinshasa“ (2020)
Dokumentation / Demokratische Republik Kongo / 2020
Filmkritik: Der Gewinner des Hauptpreises des 63. DOK Leipzig war der Dokumentarfilm „Downstream to Kinshasa“ (OT: „En route pour le milliard“, Demokratische Republik Kongo, 2020) von Dieudo Hamadi. Er erzählt eine aufwühlende Geschichte über Ungerechtigkeit und Protest.
Sieben Fragen an Bérangère McNeese
Interview: Im Gespräch mit der belgisch-amerikanischen Filmemacherin und Schauspielerin Bérangère McNeese konnten wir mehr erfahren über ihren Kurzfilm „Matriochkas“, der im Jugendprogramm des 32. Filmfest Dresden lief, dessen Entstehung, warum sie sich für ein beinahe klassisches Thema entschied und was ihr für die Kameraarbeit am Herzen lag.
„Matriochkas“ (2020)
Kurzfilm / Belgien, Frankreich / Fiktion / 2020
Filmkritik: Die belgisch-amerikanische Filmemacherin Bérangère McNeese erzählt in ihrem Kurzfilm „Matriochkas“, welcher im ‚Jugendprogramm‘ des 32. Filmfest Dresden lief, von einem schwierigen Mutter-Tochter-Verhältnis.
Jetzt Online! – Der Kurzfilm „Red of the Yew Tree“
Streaming-Möglichkeit: Der kanadische Kurzfilm „Red of the Yew Tree“ (OT: „IF ou le rouge perdu“) der Filmemacherin Marie-Hélène Turcotte lief auf dem 29. Filmfest Dresden 2017 und konnte mit seiner melancholischen Erzählung und Vieldeutigkeit überzeugen.
Ihr habt nun die Möglichkeit ihn online zu sehen (ohne Dialoge):
Ein Kurzfilm-Tipp von Doreen Matthei
63. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2020
26. Oktober – 1. November 2020 / Cinémathèque Leipzig, CineStar, Grassimuseum, Hauptbahnhof Osthalle, Passage Kinos, Schaubühne Lindenfels, Schauburg, Online
Festivalbericht: Das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK Leipzig genannt, was seit nunmehr 63 Jahren ein umfangreiches Programm aus vielen Ländern, Themenbereichen und Stilen anbietet, öffnet sich unter der neuen Leitung von Christoph Terhechte der Herausforderung eines Festivals in Pandemie-Zeiten und fand mit einem komplett dualen Programm (vor Ort und online) die perfekte Lösung. Zudem wurde das Programm gestaffelt teilweise bis zum 15.11. angeboten, während das eigentliche Festival am 1. November 2020, kurz vor dem zweiten Lockdown, zu Ende ging. Doch trotz Corona gab es auch auf diesem Festival eine bunte Bandbreite an Themen und Stoffen und aus über 47 Ländern konnte man insgesamt 150 Lang- und Kurzfilme sichten. Zudem verlieh das DOK Leipzig in diesem Jahr 16 Preise und führte wieder die Silberne Taube als Auszeichnung ein.
Sieben Fragen an Hannah Weißenborn
Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin Hannah Weißenborn konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Plume“, der auf dem 32. Filmfest Dresden den Preis für den besten Filmton erhielt, erfahren. Warum sie sich dafür entschied eine Geschichte aus der Zirkuswelt zu erzählen, wie sich das Projekt umsetzte und wie sie die perfekte Hauptdarstellerin gefunden hat.
„Plume“ (2019)
Kurzfilm / Frankreich, Deutschland / Fiktion / 2019
Filmkritik: Der Kurzfilm „Plume“, der auf dem 32. Filmfest Dresden mit dem Goldenen Reiter für den ‚Besten Filmton‘ ausgezeichnet wurde, ist ein authentisches im Zirkus-Milieu angesiedeltes Drama von Hannah Weißenborn.
„Wir wollten alle Fiesen killen“ (2020)
Filmkritik: Der deutsche Dokumentarfilm „Wir wollten alle Fiesen killen“ (ET: „We Wanted to Kill All Nasty Ones“, Deutschland, 2020) des Filmemachergespanns Bettina Ellerkamp und Jörg Heitmann, der auf dem 63. DOK Leipzig seine Weltpremiere feierte, entstand aus der Mischung von versagter Filmförderung und einer ungewöhnlichen Gelegenheit heraus.


