„Der Junge, dem die Welt gehört“ (2023)

Filmkritik: „Der Junge, dem die Welt gehört“ (Deutschland, 2023) ist das Langfilm-Debüt des Tausendsassas Robert Gwisdek, den neben der Regie auch Musiker und Schauspieler ist. Sein Spielfilm ist ein Kind der Pandemie und erzählt fast als Kammerspiel eine kleine Geschichte großer Poesie, der Liebe und Melancholie.

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„Men – Was dich sucht, wird dich finden“ (2022)

Filmkritik: Der Regisseur, Drehbuchautor und Romanschriftsteller Alex Garland der uns Bücher wie „Der Strand“ (1996) und Filme wie „Ex Machina“ (2015) oder „Auslöschung“ (2018) schenkte, erzählt in seinem neuesten Film „Men – Was dich sucht, wird dich finden“ (OT: „Men“, UK, 2022) von der diffusen Bedrohung durch Männlichkeit, welcher sich Frauen ständig ausgesetzt sehen und wählt dafür den Weg des Horrorfilms.

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„Der englische Patient“ von Michael Ondaatje (1992)

384 Seiten / dtv Verlagsgesellschaft / 10,90 €

Buchkritik: Im Jahr 1997 gewann „Der Englische Patient“ von Anthony Minghella den Oscar als ‚Bester Film‘. Der Film basiert auf den Roman „Der englische Patient“ (OT: „The English Patient“) des kanadischen Autors Michael Ondaatje. Er schuf ein Buch, das einem auf den ersten Blick unverfilmbar erscheint, denn es vermischt ohne klare Übergänge Erzähltes mit Erlebtem, Personen-Perspektiven und Zeitebenen. 

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Gesellschaftsspiel „Kill Dr. Lucky“ (1996)

Spieler: 2-8 / ab 12 Jahren / Verlag: Truant Verlag / Spieldauer: 60 Minuten

© Cheapass Games

Spielekritik: Auf den ersten Blick erinnert das Brettspiel “Kill Dr. Lucky” an eine sparsame, schwarz-weiß Variante des Gesellschaftsspielklassikers Cluedo. Nur hat hier der Spieler eine andere Mission: Er muss ungesehen einen Mord verüben. Die Sparsamkeit ist dabei Konzept des Spiels und trübt nicht das Erlebnis. Weiterlesen