Filmkritik: Der französische Filmemacher Michel Gondry, der u.a. Filme wie „Vergiss mein nicht“ (2004) mit Jim Carrey und Kate Winslet in den Hauptrollen, „Science of Sleep“ (2006) und „Der Schaum der Tage“ (2013) geschaffen hat, kehrt nach acht Jahren mit dem Film „The Book of Solutions“ (OT: „Le Livre de Solutions“, Frankreich, 2023) zurück. Der Spielfilm ist ein selbstreferentielles Werk, das auf eigene Weise in das Filmbusiness eintaucht und bisher noch keinen Kinostart in Deutschland bekommen hat.
Internationales Filmfest Oldenburg
„Willie and Me“ (2023)
Filmkritik: Der Eröffnungsfilm des 30. Internationales Filmfest Oldenburg 2023 war der Spielfilm „Willie and Me“ (Deutschland/USA, 2023) der Regisseurin und Schauspielerin (auch Ex-Frau von Otto Waalkes) Eva Hassmann. Das Debüt der Regisseurin, die auch eine Zeit lang am Oldenburger Theater gespielt hat, ist ein klamaukiges Roadmovie, für das sie zwei Größen gewinnen konnte.
„Robot Dreams“ (2023)
Filmkritik: Der spanische Animationsfilm „Robot Dreams“ (OT: „Robot Dreams“, Spanien, 2023) von Pablo Berger, der seine Deutschlandpremiere auf dem 30. Internationales Filmfest Oldenburg 2023 feierte, für einen Oscar nominiert war und jetzt in die Kinos kommt, erzählt eine Geschichte von Freundschaft und dem Gefühl der Einsamkeit und findet dafür die perfekten und warmherzigen Bilder, so dass es keiner Worte bedarf.
„Linoleum“ (2022)
Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Linoleum“ (OT: „Linoleum“, USA, 2022) von Colin West, der seine Deutschlandpremiere auf dem 29. Internationales Filmfest Oldenburg 2022 hatte, ist ein einfühlsames Drama, das ein paar narrative Irritationen benutzt, um die eigentliche Botschaft zu vermitteln.
„Heavier is the Sky“ (2023)
Filmkritik: Das brasilianische Drama „Heavier is the Sky“ (OT: „Mais Pesado é o Céu“, Brasilien, 2023) von Petrus Cariry, das seine Internationale Premiere auf dem 30. Internationalen Filmfest Oldenburg feierte, erzählt von der Suche nach einer neuen Heimat und einem Ort, wo man leben und nicht nur überleben kann.
Sieben Fragen an Xu Yuan
Interview: Im Gespräch mit der japanischen Regisseurin Xu Yuan konnten wir mehr über ihren Animationsfilm „Sewing Love“ (OT: „キョ ガン“) erfahren, der im ‚Internationaler Wettbewerb Animationsfilm‘ des 66. DOK Leipzig 2023 lief, wie die Geschichte nach und nach entstand, welchen Einfluss japanische Kunst auf ihre Arbeit hat und warum sie es für notwendig sieht, verschiedene Animationsarten zu kombinieren.
„Passenger C“ (2023)
Filmkritik: Der Produzent Cassian Elwes gibt mit 64 Jahren sein filmisches Regie-Debüt. In „Passenger C“ (OT: „Passenger C“, USA, 2023), der mit dem Seymour Cassel Acting Award auf dem 30. Internationalen Filmfestival Oldenburg 2023 ausgezeichnet wurde, erzählt er nach eigenen Erlebnissen von einem Vorfall und nutzt die Geschichte vor allem dazu, sich selbst gut ins Licht zu setzen.
„Enter the Clones of Bruce“ (2023)
Filmkritik: Der Martial-Arts-Filmstar Bruce Lee starb schon mit 32 Jahren und hinterließ im Filmbusiness eine große Lücke. Wie diese gefüllt wurde, erforscht nun der routinierte Filmemacher David Gregory in seiner Dokumentation „Enter the Clones of Bruce“ (OT: „Enter the Clones of Bruce“, USA, 2023).
Sieben Fragen an Vincent René-Lortie
Interview: Im Gespräch mit dem kanadischen Regisseur und Drehbuchschreiber Vincent René-Lortie konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Invincible“, der seine Deutsche Premiere auf dem 30. Filmfestival Oldenburg 2023 feierte, erfahren. Er spricht darüber, warum er sich entschied, die persönliche Geschichte seines Freundes Marcs zu erzählen und warum es deshalb so wichtig war, den geeigneten Schauspieler dafür zu finden.
„Invincible“ (2022)
Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2022
Filmkritik: Der Kurzfilm „Invincible“ (OT: „Invincible“) von Vincent René-Lortie, der auf dem 30. Internationalen Filmfestival Oldenburg 2023 seine Deutsche Premiere feierte, ist eine auf wahren Begebenheiten fußende Geschichte über einen jungen Mann, der es nicht schafft, sich in die Gesellschaft einzufügen.