„Hasentage“ von Daphne Louter (2018)

26 Seiten / ab 3 Jahre / Fischer Sauerländer Verlag / 14,99 €

© Sauerländer Verlag

Buchkritik: Die holländische Künstlerin Daphne Louter zeigt mit ihrem 2018 erschienenen Kinderbuch „Hasentage“ (OT: „Hasentage“), dass es keine Worte braucht, um spannende Geschichten zu erzählen. Weiterlesen

„Das Baumhaus“ von Marije Tolman & Roland Tolman (2010)

28 Seiten / ab 4 Jahren / BV Berlin Verlag / 16,90 €

Buchkritik: Das ungewöhnliche Bilderbuch „Das Baumhaus“ von Marije und Ronald Tolman entführt die Leser zwar ohne Worte aber mit verträumten Bildern in eine fremde Welt und schaffte es damit auf die Nominierungsliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 in der Kategorie Bilderbuch. Weiterlesen

“Der streitlustige Gilbert” von Frances Hope (2011)

32 Seiten / ab 4 Jahren / NordSüd Verlag / 5,80 €

Cover des Kinderbuchs "Der streitlustige Gilbert"

© Nord-Süd Verlag

Buchkritik: Das bereits vor sieben Jahren erschienene Kinderbuch “Der streitlustige Gilbert” von der britischen Autorin Frances Hope und der Illustratorin Jil Latter überzeugt mit seiner süßen Geschichte und der ansprechenden, zeitlosen Ausgestaltung. Weiterlesen

“Maulwurfstadt” von Torben Kuhlmann (2015)

32 Seiten / ab 5 Jahren / NordSüd Verlag / 14,99 €

Cover des Kinderbuches "Maulwurfstadt"

© Torben Kuhlmann / NordSüd-Verlag

Buchkritik: Nach seinem fulminanten Debüt-Kinderbuch “Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus” bleibt der Autor und Illustrator Torben Kuhlmann in seinem zweiten Buch “Maulwurfstadt” seinem Stil und seiner Liebe zum Detail treu. Weiterlesen

“Hermelin – Der Mäusedetektiv” von Mini Grey (2014)

32 Seiten / ab 4 Jahren / Verlag: Knesebeck / 12,95 €

© Knesebeck Verlag

Buchkritik: Die walisische Kinderbuchautorin und Illustratorin Mini Grey, die auf dem Vordersitz eines Minis geboren wurde, schuf mit “Hermelin – Der Mäusedetektiv” ein süßes, unterhaltsames Vorlese- und Erstlesebuch, in dem es viel zu entdecken gibt. Weiterlesen

“Rosi in der Geisterbahn” von Philip Waechter (2005)

© Beltz Verlag

© Beltz Verlag

Buchkritik: Der in Frankfurt am Main geborene Kinderbuchautor Philip Waechter arbeitet seit den 90er Jahren erfolgreich als Autor und Illustrator. Für sein 2005 erschienenes Bilderbuch “Rosi in der Geisterbahn” erhielt er 2006 den Eulenspiegelpreis der Stadt Schöppenstedt. Die Geschichte handelt von der kleinen Häsin Rosi, die jede Nacht von Monsteralbträumen geplagt wird. Daraufhin beschließt sie sich ihren Ängsten zu stellen, trainiert dafür und geht dann an ihrem großen Tag auf den Rummelplatz zur Geisterbahn. Waechter erzählt die Geschichte von Ängsten und Mut sehr liebevoll. Die Geschichte kann groß und klein in den Bann ziehen und richtige Tugenden vermitteln.

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“Dr. Brumm gibt Gas” von Daniel Napp (2009)

© Daniel Napp

© Daniel Napp

Buchkritik: Der sechste Teil – ”Dr. Brumm gibt Gas” – der Dr. Brumm-Reihe von Daniel Napp unterscheidet sich von anderen Vor- und Nachgängern. Es erzählt in einzelnen kurzen Tableaus von Alltagssituationen, in denen der sonst so gemütliche Dr. Brumm Vollgas gibt. Ob nun auf der Flucht vor Wildschweinen oder beim Lesen eines Buches. Die kurzen zwei bis vierseitigen Geschichten verstehen sich auf den pointierten Witz und zeigen den kreativen Einfallsreichtum des Autors. Man merkt, dass der Autor nicht aus der pädagogischen Ecke kommt und einfach nur Sinn für kindlichen Humor besitzt. Manche Geschichten scheinen auch der Ideenlieferant für spätere Werke zu sein, wie der Abschnitt zu “Dr. Brumm geht wandern”.

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“Das laute / leise Buch” von Deborah Underwood und Renata Liwska (2013)

© Gerstenberg Verlag

© Gerstenberg Verlag

Buchkritik: Die amerikanische Kinderbuchautorin Deborah Underwood, welche bereits um die 20 Kinderbücher verfasst hat, brachte im Jahr 2010 “The Loud Book” und “The Quiet Book” auf den Markt. Im deutschen Gerstenberg Verlag erschien 2013 die kombinierte und übersetzte Variante beider Bücher als Wendebuch mit dem Titel “Das laute / leise Buch”.

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“Häschen in der Grube” von Isabel Kreitz (2014)

Buchkritik: Jedem ist der Titel des Buches “Häschen in der Grube” durch das gleichnamige Kinderlied (Text: Friedrich Fröbel) gewiss bekannt. Die deutsche Illustratorin Isabel Kreitz (*1967) deutet diese Zeile um und schickt ein schneeweißes Kaninchen in die Kanalisation. Mit Wagemut und Freude im Herzen begibt sich dieses auf eine Reise. Nachdem aber ein Ausgang nicht zu finden ist und die bedrohlichen Schatten immer weiter zunehmen, verliert das Häschen seinen Mut, bis es schlussendlich neue Gefährten findet, die dem Kleinen helfen können. Die Bilderbuch-Geschichte kommt selbstverständlich ganz ohne Worte aus. Mit wunderschönen gezeichneten Bildern – vor allem die Ausarbeitung der Gesichter und die Details können überzeugen – wird auf 32 Seiten die Geschichte des weißen Hasen mit vielen emotionalen Auslösern erzählt. Diese ist dabei spannend, schön und erheiternd. Hinzu kommen die wunderschön gestalteten Bilder. Dass die Illustratorin auch Graphic Novels und Comics zeichnet, erkennt man deutlich, trägt aber viel zum Charme des Buches bei. Das Bilderbuch “Häschen in der Grube” ist ein wunderschönes Werk für Kinder ab fünf Jahre, an dem nicht nur die Kleinen immer wieder Spaß haben werden und das somit definitiv ins heimische Bücherregal gehört.

Bewertung: 5/5

Altersfreigabe: ab ca. 5 Jahre

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle: Homepage der Illustratorin

„Schau, was krabbelt im Wald?“ von Katarzyna Bajerowicz

@Naturkind, Loewe Verlag

Buchkritik: Wer bei einem reich illustrierten Buch für Kinder ab zwei Jahren an großflächige, quietschbunte Bilder mit wenig Geschichte dahinter denkt, liegt bei diesem Buch falsch. Es unterhält auch Erwachsene – und fordert sie.

Auf 28 stabilen Pappseiten erlebt der Leser ein Jahr aus Ameisensicht. Einerseits orientiert sich das Buch an der Natur, indem es zum Beispiel darstellt, wie Raupen sich verpuppen oder Ameisen die Blattläuse melken. Andererseits treten die Tierchen wie Menschen auf. Zum Blattlaus-Melken benutzen die Ameisen also Eimer, und immer wieder sieht man mal eine Ameise bei der Klopause. Dadurch gibt es unheimlich viel zu entdecken. Dass es eher gedeckte Farben sind, die da zum Einsatz kommen, erfreut die Eltern und trübt den Lesespaß der Kinder nicht ein.

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