75. Berlinale 2025 – Wettbewerb

CUBIX

Rückblick: Die Berlinale-Woche war eine Woche der Kontraste. Das gilt für die Filme, aber auch den Kontext, in dem sie gesehen werden. Es gab nüchterne und etwas verschlafene Pressevorstellungen am Vormittag, immer voll gefüllte Publikums-Vorstellungen ohne viel Brimborium und aufregende Premieren mit begeisterten Fans der anwesenden Darsteller:innen und Filmemacher:innen. Es gab etwas zu gemütliche Liege-Sessel im CUBIX und CinemaxX und definitiv deutlich weniger bequeme Sitze im Berlinale-Palast oder der Akademie der Künste.

Ob das auch einen Einfluss darauf hat, wie die Filme wahrgenommen werden? Ganz bestimmt – aber immerhin stand, egal wo und wie etwas gesehen wird, der Film im Mittelpunkt und die Zeit, die man sich ohne Ablenkung für ihn genommen hat. Die 40 Langfilme und 20 Kurzfilme, die wir sehen konnten, waren für uns das Herz der Berlinale.

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„Linoleum“ (2022)

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Linoleum“ (OT: „Linoleum“, USA, 2022) von Colin West, der seine Deutschlandpremiere auf dem 29. Internationales Filmfest Oldenburg 2022 hatte, ist ein einfühlsames Drama, das ein paar narrative Irritationen benutzt, um die eigentliche Botschaft zu vermitteln.

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„Wonka“ (2023)

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Wonka“ (OT: „Wonka“, USA/UK/Kanada, 2023) war der perfekte Weihnachtsfilm im Jahr 2023. Als ein Prequel zu dem bekannten Roman „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl und dessen Verfilmungen entführt er uns in eine Zeit, in der Willy Wonka noch sehr jung war und seinen eigenen Träumen nachjagte.

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„In the Heights“ (2021)

Filmkritik: Kurz nach der Eröffnung kam „In the Heights“ (OT: „In the Heights“, USA, 2021) in die deutschen Kinos und genau dort gehört das Musical auch hin. Nach einer Vorlage von Lin-Manuel Miranda, dem Schaffer von „Hamilton“, erzählt es die Geschichte der Latino-Community in Washington Heights, von ihren Träumen und Sehnsüchten und das mit viel Tanz, Gesang und Herz.

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„Sophiechen und der Riese“ von Roald Dahl (1982)

208 Seiten / ab 10 Jahren / Rowohlt Taschenbuch Verlag / 16,99 €

Buchkritik: Das Kinderbuch „Sophiechen und der Riese“ (OT: „BFG“) von Roald Dahl gehört zum festen Kanon seiner bekannten Kinderbüchern und erfuhr 2016 eine Verfilmung aus der Hand Steven Spielbergs. Das verhältnismäßig seitenstarke Kinderbuch prägte maßgeblich den fantastischen Sprachkanon des Autors, welchen man nach dem Buch auch Gobblefunk benannt hat.

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„Die Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler (1926)

ab 6 Jahren / S.-Fischer-Verlag / 96 Seiten

Buchkritik: Der österreichische Schriftsteller, Arzt und Dramatiker Arthur Schnitzler erzählt in seinen Werken oft von menschlichen Verfehlungen und beleuchtet psychologisch das Innenleben seiner ProtagonistInnen. Er gilt als der Vertreter der Wiener Moderne, da in seinen Werken auch stets die Hauptstadt und dessen typische Bewohner eine Rolle spielen. Auch in seiner Erzählung „Die Traumnovelle“, geschrieben 1926, spielen all diese Punkte eine wichtige Rolle und so entstand eine abgründige Geschichte über das Verlangen, welche von Stanley Kubrick in „Eyes Wide Shut“ (1999) verfilmt wurde.

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“Schloss aus Glas” (2017)

© Studiocanal

Filmkritik: Autobiographische Stoffe, dazu noch von noch lebenden Personen, zu verfilmen, ist immer schwierig. Damit tat sich schon Tim Burton mit seinem Film “Big Eyes” schwer. Meistens fehlt den Filmemachern die Distanz, um alle Standpunkte zu erfassen, so dass oft ein emotionaler Film mit einem stark subjektiven, positiven Blick entsteht. Auch in dem bald in den Kinos anlaufenden “Schloss aus Glas” (OT: “The Glass Castle”, USA, 2017) wird vor allem romantisch von einer ungewöhnlichen Familie erzählt. Weiterlesen

“Flugschule” von Lita Judges (2016)

© Ravensburger Verlag

Buchkritik: Pinguine sind zur Zeit in vielen Kinderbüchern anzutreffen. Sie sind niedlich, flugunfähig, irgendwie tapsig und fast jedes Kind mag sie gern. So erzählt auch die amerikanische Autorin und Illustratorin Lita Judges in ihrem Buch “Flugschule” eine Geschichte von so einem knuddeligen Vogel.

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“Iwans Kindheit” (1962)

© Ministerstvo Kinematografii

© Ministerstvo Kinematografii

Spezial 2 / Filmkritik: Mit seinem Langfilm-Debüt “Iwans Kindheit” (OT: “Ivanovo detstvo”, 1962, RU) verschaffte sich der russische Regisseur Andrej Tarkowski sofort internationale Aufmerksamkeit. Der damals 30-jährige Regisseur wurde mit seinem Erstlingswerk nicht nur in Moskau bekannt, sondern bekam in Venedig und San Francisco Auszeichnungen dafür. Er selbst wollte mit dem Film nur herausfinden, ob er seinen eigenen poetischen Stil in Filmen trotz des konventionellen Korsetts jener Zeit umsetzen kann.

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