Filmkritik: Der Regisseur und vor allem Serienschöpfer Ryan Murphy realisierte mit „The Prom“ (OT: „The Prom“, USA, 2020) nach zehn Jahren wieder einen Spielfilm, zu sehen auf Netflix, der sich mit viel guter Laune und Songs seinen bevorzugten Themen widmet.
Musical
„Glee“ (Staffel 3, 2012)
Serienkritik: Die Musical-Serie „Glee“ aus der Hand von Ryan Murphy war ursprünglich für drei Staffeln konzipiert wurden und das merkt man den 22 Folgen der dritten Staffel auch an, denn viele lose Enden finden hier ihren Schlusspunkt und auch für die Mitglieder des Glee-Clubs selbst ist dies das letzte Schuljahr.
Zehn Fragen an Alena Demianenko
Interview: Im Gespräch mit der ukrainischen Filmemacherin Alena Demianenko konnten wir mehr über ihren wunderbaren Spielfilm „Hutsulka Ksenya“ (OT: „Гуцулка Ксеня“) erfahren, welcher auf den 30. Filmfestival Cottbus in der Programmreihe ‚Hits‘ gezeigt wurde, warum sie sich für ein Musical entschied, wie es zu der Zusammenarbeit mit der Band Dakh Daughters kam und was ihr visuell und bei der Wahl der DarstellerInnen wichtig war.
The original english language interview is also available.
„Hutsulka Ksenya“ (2019)
Filmkritik: Der ukrainische Film „Hutsulka Ksenya“ (OT: „Гуцулка Ксеня“, ET: „Hutsul Girl Ksenia“, Ukraine, 2019) von Alena Demianenko, der in der Reihe ‚Hits‘ auf dem 30. Filmfestival Cottbus lief, ist ein beschwingtes Musical, das nicht nur wunderbare Gesangs– und Musikdarbietungen hat, sondern auch stimmig mit der ukrainischen Folklore spielt.
„Dancing Animals in Love“ (2004)
„Glee“ (Staffel 2, 2011)
Serienkritik: Auch in der zweiten Staffel der Musical-Highschool-Serie „Glee“ von Ryan Murphy geht es weiterhin turbulent zu. Typische Teenagerprobleme, Spaß an Übertreibungen und schmissige Songs bestimmen das Flair der Serie, welche sich mit ihren Geschichten, dem Cast und den Gesangseinlagen in die Herzen der ZuschauerInnen spielt.
„Ein Amerikaner in Paris“ (1951)
1952 / 24. Oscarverleihung / 1952 / 8 Nominierungen / 6 Auszeichnungen
Filmkritik: Das dritte Musical, das in der Geschichte der Oscars die Auszeichnung ‚Bester Film‘ erhielt, war Vincente Minellis „Ein Amerikaner in Paris“ (OT: „An American in Paris“, USA, 1951). Er konnte von seinen acht Nominierungen sechs Preise mit nach Hause nehmen und mit seinem Sieg hätte im Vorfeld keiner gerechnet. Die beiden Filme „Ein Platz an der Sonne“ und „Endstation Sehnsucht“ waren die großen Favoriten des Abends, doch schon bei den Golden Globes konnte das Musical den Preis für das ‚Beste Musical‘ gewinnen, prädestinierte sich so auch für die Oscars und ging schlussendlich als großer Sieger des Abends, als lachender Dritter, aus dem Rennen hervor.
„Glee“ (Staffel 1, 2009)
Serienkritik: Die amerikanische Serie „Glee“, deren ersten Staffel im 2011 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, wurde begeistert von Fans aufgenommen. So gab es neben den Staffeln u.a. einer Live-Tournee, einen Kinofilm und viele CD- und DVD-Verkäufe, und „Glee“ wurde über die gesamte Zeit zu einer äußerst erfolgreichen Musical-Serie ausgebaut, die in fünf weiteren Staffeln bis 2015 fortgesetzt wurde.
„West Side Story“ (1961)
1962 / 34. Oscarverleihung / 11 Nominierungen / 10 Auszeichnungen
Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „West Side Story“ ist das sechste Musical, welches die Auszeichnung als ‚Bester Film‘ erhielt. Auf der 34. Oscarverleihung, welche am 9. April 1962 in Santa Monica stattfand und die von Bob Hope zum 13. Mal moderiert wurde, wurde er in den 19 Kategorien stolze elf Mal nominiert und konnte zehn Preise gewinnen. Er galt als der große Abräumer des Abends und konnte sich in der Hauptkategorie gegen Filme wie „Haie der Großstadt“ von Robert Rossen und „Das Urteil von Nürnberg“ von Stanley Kramer, welcher ihn nur in der Kategorie ‚Bestes adaptiertes Drehbuch‘ schlagen konnte, durchsetzen.
„Rocketman“ (2019)
Filmkritik: Nachdem die Geschichte Freddy Mercurys mit „Bohemian Rhapsody“ (2018) Millionen Zuschauer in die Kinos lockte und vier Oscars abstauben konnte, kommt gefühlt nur kurze Zeit später das Biopic „Rocketman“ (OT: „Rocketman“, UK/USA, 2019) in die Kinos. Es lässt sich dabei nicht vermeiden, diese beiden Filme zu vergleichen, erzählen sie doch beide die Geschichte eines berühmten, ehemals drogensüchtigen Sängers und das auch noch aus der Hand des gleichen Regisseurs, Dexter Fletcher. Doch eigentlich ist ein Vergleich unnötig, denn „Rocketman“ wählt eine andere Form für seine Geschichte über Elton John: das Musical.
