“Dr. Brumm feiert Geburtstag” von Daniel Napp (2014)

© Daniel Napp

© Daniel Napp

Buchkritik: Dieses Mal hat der alte Braunbär Dr. Brumm, welcher von Daniel Napp 2002 zum Leben erweckt wurde, doch glatt seinen eigenen Geburtstag vergessen. Wäre nicht so schlimm, wenn er nicht all seinen Freunden eine super Geburtstagsfeier versprochen hätte. Nun müssen Dr. Brumm und sein Freund Pottwal kreativ werden, um den Tag noch zu retten.

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Im Theaterhaus Rudi: Yvonne, die Burgunderprinzessin

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(c) H. O. Theater

Aufführungsbericht: Yvonne, die Burgunderprinzessin beginnt als Märchenstück á la Cinderella: Der von allen Hofdamen umschwärmte Prinz Philipp verlobt sich mit der bürgerlichen Yvonne. Sie ist hässlich, träg, einfach nicht an den Mann zu bringen. Dass Philipp sie erwählt, geschieht nicht aus Mitleid, sondern aus purer Langeweile. Eine Verlobung mit einem so grässlichen Mädchen ist da ein spannender Scherz, der den ganzen Hofstaat in Aufruhr bringen könnte. Philipps Rechnung geht auf. Dummerweise besser, als er gewollt hat.

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„Herz oder Kopf: Inner Workings“ (2016)

Kurzfilm / USA / Animation / 2016

© 2016 Walt Disney Pictures

© 2016 Walt Disney Pictures

Filmkritik: Traditionell wird vor jedem Pixar-Animationsfilm ein Kurzfilm (meist von ganz anderer Machart als der Hauptfilm) gezeigt. Walt Disney scheint dieses Konzept jetzt zu übernehmen und zeigt vor seinem neuesten Animationsfilm „Vaiana“ den siebenminütigen Kurzfilm „Herz oder Kopf: Inner Workings“ (OT: „Inner Workings“).

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“Die Auserwählten”-Trilogie von James Dashner (2009-2011)

© Carlsen Verlag

© Carlsen Verlag

Buchkritik: Die “Die Auserwählten”-Trilogie des amerikanischen Autors James Dashner ist Teil der zur Zeit beliebten Fantasy-Jugendbuchwelle. Er schafft es eine faszinierende Geschichte und neue Welt zu kreieren mit vielen Besonderheiten, aber leider bleibt bei seiner Geschichte die Tiefe der Figuren auf der Strecke.

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“Nostalghia” (1983)


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Der sechste Spielfilm von Andrej Tarkowski – “Nostalghia” (OT: “Nostalghia ”, 1983, IT/RU) war sein erster Film, der außerhalb der Sowjetunion entstand. Zwar bleibt der russische Regisseur seinem Stil und seiner Erzählweise treu, aber die Entfernung zu seinem Heimatland wurde zum bestimmenden Thema seines neuesten Werkes und dieses wirkt dadurch dunkler und melancholischer als seine Vorgänger.

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Karel Čapek: Der Krieg mit den Molchen

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Die schöne neue Ausgabe der @Edition Büchergilde behält die geniale Bebilderung von Hans Ticha

Buchkritik: Wer hat sich nicht schon mal einen Sci-Fi-Film angeschaut und sich dabei gefragt: Wem haben wir eigentlich das Wort „Roboter“ zu verdanken? Jetzt hat das ewige Grübeln ein Ende, denn ich verkünde: Es war Karel Čapek, der das von seinem Bruder Josef vorgeschlagene Wort mit seinem Drama R.U.R. (Rossums Universal-Robots) prägte.

Karel Čapek, geboren 1890 und bereits 1938 an Lungenentzündung gestorben, gehört zu den wichtigsten tschechischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Viele seiner Werke zeichnen sich durch einen Humor aus, den man vom weltbekannten „Schwejk“ von Čapeks Zeitgenossen Jaroslav Hašek kennt.

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Karel Capek, wie man ihn auf wikipedia.de sieht

In seinem Roman „Der Krieg mit den Molchen“ (1937) entwirft Čapek eine düstere Zukunftsvision. Und doch handelt es sich um eine beißende Satire, die immer wieder laut auflachen lässt. Zum besonderen Lesegenuss wird der Text durch die tolle Illustration von Hans Ticha. Denn er findet nicht nur großartige Bilder dafür, sondern zeichnet fingierte Zeitungsartikel, wissenschaftliche Abhandlungen oder Werbeanzeigen grafisch perfekt nach.

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“The Neon Demon” (2016)

 © Koch Media

© Koch Media

Filmkritik: Schon seit seinen ersten Filmen und spätestens seit dem Spielfilm “Drive” (2011) mit Ryan Gosling in der Hauptrolle wird der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn als Ausnahmetalent gefeiert. Sein neuestes Werk – “The Neon Demon” (OT: “The Neon Demon”, DK/FR/US, 2016) – hat nun all dieses verfrühte Lob vollständig verdient, weil es eine filmische Erzählweise besitzt, die bestechend einzigartig ist.

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“Percy Jackson – Diebe im Olymp” von Rick Riordan (2005)

© CARLSEN Verlag

© CARLSEN Verlag

Buchkritik: Von all den Jugendbuch-Fantasy-Reihen, die den amerikanischen wie den deutschen Markt überströmen, sticht die fünfteilige Percy-Jackson-Reihe (2005-2009) von Rick Riordan positiv hervor. Mit guten Schreibstil schafft es der amerikanische Schriftsteller eine Coming-of-Age-Geschichte mit der griechischen Mythologie zu verknüpfen und kann damit vortrefflich unterhalten.

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