„In 80 Tagen um die Welt“ (1956)

Filmkritik: Der Spielfilm „In 80 Tagen um die Welt“ (OT: „Around the World in Eighty Days“, USA, 1956)  war neben „Einer flog über das Kuckucksnest“ (1975) lange Zeit der Film mit dem längsten Titel als ‚Besten Film‘-Gewinner der Oscargeschichte. Er konnte auf der 29. Oscarverleihung, die am 27.03.1957 an zwei Orten gleichzeitig stattfand (im RKO Pantages Theatre in Los Angeles und im NBC Century Theatre in New York City) von seinen acht Nominierungen (von insgesamt 20 Kategorien) fünf Oscars mit nach Hause nehmen. Darunter wurden ihm in der von Jerry Lewis in Los Angeles und Celeste Holm in New York City moderierten Gala u.a. der Preis für das ‚Beste adaptierte Drehbuch‘, aber auch für den ‚Besten Film‘ zugesprochen. In der Hauptkategorie setzte er sich durch gegen Filme wie „Die zehn Gebote“ (1956) von Cecil B. DeMille und „Giganten“ (1956) mit George Stevens, der im Gesamten der Verlierer der Oscarverleihung war, da er von seinen zehn Nominierungen nur eine Trophäe (Beste Regie) gewinnen konnte. 

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Jetzt Online! – Der Kurzfilm „I’m here“

Streaming-Möglichkeit: Den bewegenden Stop-Motion-Film „I’m here“ (OT: „Jestem tutaj“), der auf vielen Festivals wie dem 63. DOK Leipzig oder dem 28. ITFS lief, erzählt vom Sterben und Abschiednehmen, Die polnische Regisseurin Julia Orlik („This Will Not Be a Festival Film“) findet dafür einen gelungenen Stil und konnte für ihren Film auch viele Preise gewinnen. 

Ihr habt nun die Möglichkeit ihn online zu sehen:

Ein Kurzfilm-Tipp von Doreen Kaltenecker

„Beau is Afraid“ (2023)

Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Ari Aster, der mit seinen beiden Horrorfilmen „Hereditary – Das Vermächtnis“ (2018) und „Midsommar“ (2019) das Genre umkremmelte und verheißungsvoll neue Erzählweisen mit klassischen Themen verband, stellt nun mit „Beau is Afraid“ (OT: „Beau is Afraid“, USA/UK/Finnland/Kanada, 2023) seinen dritten Spielfilm vor, der verheißungsvoll beginnt, aber leider im letzten Drittel seinen Fokus verliert.

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„Holy Holocaust!“ (2021)

Kurzfilm / Israel / Animation / 2021

Filmkritik: Die beiden Regisseurinnen Noa Berman-Herzberg und Osi Wald erzählen mit ihrem Animationsfilm „Holy Holocaust“, der u.a. im Internationalen Wettbewerb des 23. Landshuter Kurzfilmfestival 2023 lief, eine Geschichte über die Nachwirkungen des Holocaust auf eine Freundschaft. 

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„Die Farben der Zeit“ von Connie Willis (2001)

317 Seiten / Heyne Verlag

Buchkritik: Das Buch „Die Farben der Zeit“ (OT: „To Say Nothing of the Dog“) ist der zweite Zeitreise-Oxford-Roman der amerikanischen Autorin Connie Willis und verbindet gekonnt britische Landes- und Kulturgeschichte, Science-Fiction mit Humor und sympathischen Figuren. 

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Jetzt Online! – Der Kurzfilm „Pix“

Streaming-Möglichkeit: Der Kurzfilm „Pix“ war der erste Film, der mich auf die Regisseurin und Drehbuchautorin Sophie Linnenbaum aufmerksam machte. Mittlerweile hat sie weitere Kurzfilme („Meinungsaustausch“ (2016), „Rien ne va plus“ (2017), „Das Mensch“ (2018)), Dokus („Normal Stuff that People do“ (2021), „Väter unser“ (2021)), eine Serie („Deutscher“ (2020)) und ihren ersten Langspielfilm „The Ordinaries“ (2022) realisiert.

Aber hier erst einmal der Film, der für mich ihre Karriere ins Rollen brachte:

Ein Kurzfilm-Tipp von Doreen Kaltenecker